HIV-Prävention in MV: Schließung der Rostocker Ambulanz verschärft die Krise
Minister: Einer von Fünf HIV-Infizierten weiß nichts davon - HIV-Prävention in MV: Schließung der Rostocker Ambulanz verschärft die Krise
Mecklenburg-Vorpommern kämpft weiterhin mit Herausforderungen in der HIV-Prävention und -Versorgung. Im Jahr 2024 verzeichnete das Bundesland 60 Neuinfektionen und fünf AIDS-bedingte Todesfälle, während schätzungsweise jede fünfte infizierte Person unentdeckt bleibt. Lücken bei Test- und Beratungsangeboten haben sich verschärft – besonders in Rostock, der größten Stadt der Region.
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock schloss zu Beginn des Jahres 2026 seine HIV- und Geschlechtskrankheiten-Ambulanz. Diese Entscheidung verringerte die Möglichkeiten für Einwohner, sich testen zu lassen oder Unterstützung zu erhalten. Das örtliche Gesundheitsamt, das bereits mit teilweisen Einschränkungen zu kämpfen hatte, konnte die entstandene Lücke nicht schließen.
Die Nachfrage nach HIV-Dienstleistungen stieg daraufhin im Zentrum für Sexuelle Gesundheit stark an, das von einer lokalen AIDS-Hilfe betrieben wird. Die Einrichtung bearbeitet seitdem mehr Anfragen zu Sexualaufklärung, Beratung und Tests. Dennoch hat sich bisher keine neue Organisation gefunden, um den Ausfall der geschlossenen Ambulanz auszugleichen. Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) betont die Dringlichkeit, unentdeckte Infektionen zu identifizieren. Eine frühe Behandlung kann den Übergang zu AIDS stoppen und die Übertragungsraten senken. Bei angemessener Therapie können Betroffene zudem eine fast normale Lebenserwartung erreichen.
Die Schließung der Rostocker HIV-Ambulanz hat den Druck auf die verbleibenden Angebote erhöht. Ohne eine Ausweitung von Tests und Beratungen könnte die Zahl unerkannter Infektionen weiter steigen. Behörden warnen weiterhin vor den Risiken verzögerter Behandlungen und vermeidbarer Übertragungen.
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