Europa baut seine KI-Infrastruktur mit Mega-Projekten von Nvidia und Schwarz Digits aus
Luisa HartmannEuropa baut seine KI-Infrastruktur mit Mega-Projekten von Nvidia und Schwarz Digits aus
In den kommenden Jahren wird Europa zwei große KI-Infrastrukturprojekte beherbergen. Eines davon wird von Nvidia und der Deutschen Telekom vorangetrieben, das andere konzentriert sich auf ein neues Rechenzentrum von Schwarz Digits in Brandenburg. Beide Vorhaben werden die Rechenkapazitäten des Kontinents für künstliche Intelligenz deutlich ausbauen.
Nvidia und die Deutsche Telekom arbeiten gemeinsam an einer Industrial AI Cloud. Dieses System soll bis zu 10.000 der neuesten Blackwell-Grafikprozessoren von Nvidia umfassen. Ziel der Partnerschaft ist es, die KI-Rechenleistung für industrielle Anwendungen in ganz Europa zu stärken.
Unterdessen errichtet die Technologietochter der Schwarz Gruppe, Schwarz Digits, in Lübbenau (Brandenburg) ein großflächiges Rechenzentrum. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant; die Anlage wird dann bis zu 100.000 KI-Chips unterstützen. Bei voller Auslastung wird sie eine Rechenleistung von 200 Megawatt bereitstellen.
Die Projekte folgen Europas Bestrebungen, die KI-Infrastruktur auszubauen. Der Kontinent beherbergt bereits Jupiter, seinen leistungsstärksten Supercomputer, der mit 24.000 KI-Chips betrieben wird. Die neuen Initiativen werden die Kapazitäten in Forschung, Industrie und unternehmensbezogenen KI-Lösungen weiter ausweiten.
Durch die gemeinsamen Anstrengungen von Nvidia, der Deutschen Telekom und Schwarz Digits werden Zehntausende weitere KI-Chips in die europäische Infrastruktur integriert. Die erweiterte Kapazität soll industrielle Innovation, wissenschaftliche Forschung und die Verarbeitung großer Datenmengen fördern. Beide Projekte stellen einen erheblichen Zuwachs an KI-Rechenressourcen für die Region dar.






