Frankfurt RheinMain wird zur World Design Capital 2026 – wie Design die Region verändert
Design für Demokratie - "Weltgestaltungshauptstadt" gestartet - Frankfurt RheinMain wird zur World Design Capital 2026 – wie Design die Region verändert
Die Rhein-Main-Region in Deutschland ist zur World Design Capital (WDC) 2026 ernannt worden. Dieser renommierte Titel, verliehen von der World Design Organization, würdigt Städte, die Design nutzen, um das städtische Leben zu verbessern. Die Bekanntgabe folgt auf ein wettbewerbsintensives Auswahlverfahren, in dem sich Frankfurt RheinMain gegen Riad in Saudi-Arabien durchsetzte.
Das WDC-Programm zeichnet seit 2008 weltweit Städte für ihren innovativen Einsatz von Design aus. Zu den bisherigen Preisträgern zählen València (2022), Lille Métropole (2020), Turin (2018) und Busan (2028). Die Gastgeberstädte 2024, San Diego und Tijuana, waren die ersten grenzüberschreitenden Städte, die sich den Titel teilten.
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein eröffnete offiziell die WDC 2026 in Frankfurt. Er beschrieb Design als weit mehr als bloße Ästhetik – als eine Denkweise, die die Lebensqualität steigert, den Gemeinschaftssinn stärkt und sozialen Fortschritt anregt. Im Mittelpunkt des Bewerbungskonzepts der Region stand die Kraft des Designs, eine lebendige Demokratie mitzugestalten. Zur Unterstützung der Initiative stellt das Land Hessen sechs Millionen Euro bereit. Über 450 Projekte und Veranstaltungen sollen internationale Aufmerksamkeit erregen und zeigen, wie Design Herausforderungen bewältigen und Chancen für die gesamte Region schaffen kann.
Die WDC 2026 wird Frankfurt RheinMain mit seinen designbasierten Lösungen in den globalen Fokus rücken. Die Förderung und das umfangreiche Programm zielen darauf ab, Besucher anzuziehen und die gesellschaftliche Wirkung von Design zu demonstrieren. Der Fokus der Region auf Demokratie und Innovation wird die Aktivitäten des Jahres prägen.
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