Deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft startet mit neuem Mix in die WM-Qualifikation
Luisa HartmannDFB Frauen 2026: WM-Qualifikationsspiele und die Frage um Wücks Vertrag - Deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft startet mit neuem Mix in die WM-Qualifikation
Die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft bereitet sich auf die WM-Qualifikation vor – nach einem Jahr ohne Titelgewinne. Bundestrainer Christian Wück hat das Team umgestaltet und setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und aufstrebenden Talenten. Sein Vertrag jedoch bleibt über das Jahr 2025 hinaus ungeklärt, was vor dem Start der Qualifikationsspiele für Unsicherheit sorgt.
Wück übernahm das Team 2023 und hat seitdem eine dynamischere Mannschaft aufgebaut. Ein stabiler Kern aus Schlüsselspielerinnen wird nun von jüngeren Talenten ergänzt, was der Elf eine neue Identität verleiht. Trotz der Fortschritte räumt er ein, dass die Mannschaft weiterhin mit der Chancenverwertung kämpft und die nötige Konstanz fehlt, um um den WM-Titel mitspielen zu können.
Das erste Qualifikationsspiel findet am 3. März in Dresden statt, wo Deutschland auf Slowenien trifft. Über dieses Spiel hinaus betont Wück die Bedeutung hochintensiver Partien in der Frauen-Bundesliga, um die Spielerinnen an ihre Leistungsgrenzen zu bringen. Sein Fokus liegt darauf, den Spielstil der Mannschaft weiter zu verfeinern und den Talentpool im Laufe des Jahres 2024 zu erweitern. Mit Blick auf die Zukunft bietet die Heim-EM 2028 einen wichtigen Schub für den deutschen Frauenfußball. Zuvor muss Wück das Team jedoch durch die WM-Qualifikation 2026 führen und in Position für das Turnier 2027 in Brasilien bringen. Sein aktueller Vertrag läuft bis Ende 2025, sodass seine langfristige Zukunft weiterhin offen ist, während die Vorbereitungen weitergehen. Trotz des Drucks schöpft Wück Motivation aus der Entschlossenheit und Leidenschaft seiner Spielerinnen. Er besteht darauf, dass die Mannschaft geduldig und präzise weiterentwickelt werden muss, um ihre Ziele zu erreichen.
Die deutschen Frauen gehen mit neuer Energie in die Qualifikation, stehen aber vor einer entscheidenden Phase. Wücks Vertragssituation muss vor der WM-Kampagne 2026 geklärt werden, während das Team daran arbeitet, die Offensive zu schärfen und die Kaderbreite zu erhöhen. Erfolg in dieser Qualifikation könnte den Grundstein für stärkere Auftritte in Brasilien und darüber hinaus legen.






