07 November 2025, 16:17

„Wollhaus-Raser“ aus Heilbronn wegen Mordes verurteilt – Abschiebung droht

Ein weißer Polizeiwagen steht im Vordergrund mit mehreren Autos, die dahinter auf der Straße fahren, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

"Wollhaus-Raser" wird nach Türkei abgeschoben - „Wollhaus-Raser“ aus Heilbronn wegen Mordes verurteilt – Abschiebung droht

Ein türkischer Staatsbürger, der in der Region als "Heilbronner Wollhaus-Raser" bekannt ist, wurde wegen Mordes verurteilt, nachdem er im Februar 2023 einen tödlichen Autounfall verursacht hatte. Der in Heilbronn geborene und aufgewachsene Mann soll nach Türkei abgeschoben werden.

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Sein 300 PS starker Sportwagen geriet bei überhöhter Geschwindigkeit außer Kontrolle, wobei ein 42-jähriger Fahrer ums Leben kam und dessen Ehefrau schwer verletzt wurde. Ihre beiden Kinder erlitten leichte Verletzungen. Das Gericht verurteilte den Mann nach dem juristischen Tatbestand der Heimtücke, also der "hinterlistigen" Art des Unfalls, und stufte den Fall damit als Mord ein.

Die Abschiebeverfügung ist vorläufig und gibt dem Verurteilten einen Monat Zeit, um dagegen Widerspruch einzulegen. Erfolgt kein Einspruch, wird der Bescheid rechtskräftig und vom Regierungspräsidium Karlsruhe vollstreckt. Es ist nicht das erste Mal, dass der Mann mit dem Gesetz in Konflikt geriet – Details zu seinen früheren Vorfällen sind jedoch nicht bekannt.

Der als "Heilbronner Wollhaus-Raser" bekannte Mörder steht nun vor der Abschiebung in die Türkei. Gegen die Verfügung kann er innerhalb eines Monats klagen, danach wird sie rechtsverbindlich. Über seine frühere strafrechtliche Vergangenheit herrscht weiterhin Unklarheit.