Windenergie in Brandenburg: Warum viele Gemeinden auf ihre Millionen warten
Clara HartmannWindenergie in Brandenburg: Warum viele Gemeinden auf ihre Millionen warten
Windenergie in Brandenburg generiert hohe Einnahmen für einige Gemeinden, doch viele warten noch auf ihre Zahlungen
Die Windenergie in Brandenburg hat einigen Kommunen beträchtliche Mittel beschert, doch viele warten weiterhin auf die ihnen zustehenden Gelder. Ein Landesgesetz aus dem Jahr 2019 verpflichtet Betreiber, jährlich 10.000 Euro pro Windrad zu zahlen – doch die Nachverfolgung dieser Zahlungen gestaltet sich als schwierig. Während einige Gemeinden stetige Einnahmen verzeichnen, berichten andere, dass bis zu 90 Prozent der fälligen Beträge nie eingegangen seien.
Mit dem Windenergieanlagen-Abgabengesetz, das Brandenburg 2019 einführte, sollten Anwohner von den Erneuerbare-Energien-Projekten in ihrer Region profitieren. Seither wurden jedoch trotz möglicher Strafen von bis zu 100.000 Euro pro Windrad keine Bußgelder für ausbleibende Zahlungen verhängt.
Gemeinden wie Mühlenfließ sind weiterhin auf die Einnahmen aus der Windenergie angewiesen, doch Verzögerungen und fehlende Gelder sorgen für Unsicherheit. Unklar bleibt, wie das Land die Einhaltung der Zahlungspflichten durchsetzt – seit Jahren wurden keine Sanktionen verhängt. Ohne eine bessere Kontrolle könnten lokale Gemeinden Schwierigkeiten haben, die vollen Vorteile der Erneuerbare-Energien-Projekte auszuschöpfen.






