14 January 2026, 18:57

Hessen baut Krisenschutz aus: Neue ‚Leuchtturm‘-Stützpunkte und digitale Warnsysteme

Ein Gebäude mit Glasfenstern, Säulen und einem sichtbaren roten Notfallzeichen, das darauf hinweist, dass es eine Notaufnahme ist.

Hessen vertraut auf Warn-Apps und -Baken im Krisenfall - Hessen baut Krisenschutz aus: Neue ‚Leuchtturm‘-Stützpunkte und digitale Warnsysteme

Hessen erweitert sein Notfallsystem mit neuen Kommunikationszentren, den 'Leuchtturm'-Stützpunkten. Diese lokalen Anlaufstellen sollen bei Stromausfällen und Krisen entscheidende Unterstützung bieten. Gleichzeitig optimiert das Land seine Warnsysteme und Krisenmanagement-Tools, um die Bevölkerung besser zu informieren und zu schützen.

Das 'Leuchtturm'-Konzept setzt auf Feuerwehrwachen, Rathäuser und andere öffentliche Gebäude als zentrale Anlaufpunkte in Notlagen. Im Kreis Offenbach übernehmen Feuerwehrstationen bereits diese Rolle: Sie bieten Informationen, Erste Hilfe, Trinkwasser und Notstrom an. Klare Beschilderung wird die Bürgerinnen und Bürger im Bedarfsfall zu diesen Standorten leiten.

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Neben den physischen Stützpunkten nutzt Hessen digitale Lösungen zur Warnung der Bevölkerung. Die 'hessenWARN'-App versendet standortbezogene Alarmierungen in Krisensituationen, während die bundesweite 'NINA'-App umfassendere Hinweise zum Zivilschutz liefert. Kommunen richten zudem spezielle Krisen-Webseiten ein, die bei akuten Notlagen aktiviert werden. Für sofortige Warnungen kommen Sirenen und Lautsprecheranlagen zum Einsatz, um dringende Durchsagen zu verbreiten. Sobald eine Krise eintritt, werden Notfall-Hotlines und lokale Ansprechstellen eingerichtet. Zudem entwickelt Hessen ein Rahmenkonzept, um bestehende Unterstützungszentren effizienter zu gestalten und die Koordination zu beschleunigen.

Das erweiterte Netz aus 'Leuchtturm'-Stützpunkten und digitalen Warnsystemen soll die Krisenkommunikation in Hessen flächendeckend verbessern. Die Bevölkerung erhält so mehrere Kanäle, um sich zu informieren, Gefahrenlagen zu melden und in Notfällen Hilfe zu erhalten. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Modernisierung der Katastrophenvorsorge in der Region.