Steinmeier würdigt Neuruppiner THW-Ehrenamtliche bei „Deutschland vor Ort“-Besuch
Luisa HartmannSteinmeier würdigt Neuruppiner THW-Ehrenamtliche bei „Deutschland vor Ort“-Besuch
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte diese Woche die Neuruppiner Dienststelle des Technischen Hilfswerks (THW). Der Termin war Teil seiner laufenden "Deutschland vor Ort"-Tour, mit der er bürgerschaftliches Engagement im ganzen Land in den Fokus rückt. Vor Ort empfingen ihn die Verantwortlichen und Ehrenamtlichen, um ihre Arbeit und die neue Ausstattung vorzustellen.
Steinmeier traf am THW-Stützpunkt Neuruppin ein, wo ihn der Ortsbeauftragte Tobias Reinhold, der Landesbeauftragte Sebastian Gold sowie THW-Präsidentin Sabine Lackner begrüßten. Der Bundespräsident nahm sich Zeit, um die sieben Fahrzeuge und vier Anhänger der Einheit zu besichtigen, darunter einen neu angeschafften Gerätekraftwagen (GKW). Er informierte sich detailliert über die technischen Details und lobte die Einsatzbereitschaft des Teams.
Während des Besuchs trug sich Steinmeier ins Gästebuch der Dienststelle ein und würdigte die Leistungen des THW – sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Besonders prägnant war für die Jugendlichen der Austausch mit dem Bundespräsidenten, der sich intensiv mit den jungen Ehrenamtlichen unterhielt. Die Neuruppiner Einheit zählt derzeit fast 50 aktive Mitglieder, darunter eine 19köpfige Jugendgruppe und einen Teilnehmer im Bundesfreiwilligendienst. Erst in der Vorwoche hatten sich die Neuruppiner Helfer mit 17 weiteren THW-Ortsverbänden an der Beseitigung von Sturmschäden in Berlin und Brandenburg beteiligt. Dieser Einsatz unterstrich die operative Schlagkraft der Einheit – ein Aspekt, den Steinmeier später bei einer Ordensverleihung besonders hervorhob. Dort betonte er die unverzichtbare Rolle des Ehrenamts für die Gesellschaft und verwies auf seinen Neuruppin-Besuch als Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. Die Dienststelle zeichnet sich zudem durch eine wachsende Vielfalt aus: Mittlerweile ist ein Drittel der Mitglieder weiblich. Dieser Wandel spiegelt eine allgemeine Entwicklung innerhalb des THW wider, das seine Reihen kontinuierlich erweitert.
Steinmeiers Besuch lenkte die bundesweite Aufmerksamkeit auf die Neuruppiner THW-Einheit und ihre Ehrenamtlichen. Die Anerkennung durch den Bundespräsidenten – sowohl für die Katastrophenhilfe als auch für das lokale Engagement – unterstreicht die Bedeutung der örtlichen Hilfsdienste. Nun kehrt die Einheit mit neuer Unterstützung und gestärkter Sichtbarkeit zu ihrem regulären Dienst zurück.






