50 Schafe stürmen Rewe-Filiale – und bekommen überraschende Unterstützung
Luisa Hartmann50 Schafe stürmen Rewe-Filiale – und bekommen überraschende Unterstützung
Ein bayerischer Supermarkt erlebte eine ungewöhnliche Störung, als fünfzig Schafe in die Verkaufsräume spazierten. Die Tiere trotteten am Montagmorgen durch den Kassenbereich einer Rewe-Filiale in Burgsinn. Bei dem kurzen "Einmarsch" wurden weder Menschen noch Tiere verletzt.
Der Vorfall begann, als Schäfer Dieter Michler die Kontrolle über einen Teil seiner Herde verlor. Rund 500 Tiere grasten in der Nähe, doch etwa fünfzig davon machten sich selbstständig und drangen in den Markt ein. Nach etwa 20 Minuten gelang es Mitarbeitern und dem Schäfer, die Tiere wieder nach draußen zu führen.
Der regionale Filialleiter kontaktierte Michler später mit einem überraschenden Angebot: Statt die Reinigungskosten in Rechnung zu stellen, schlug das Unternehmen vor, die Tiere ein ganzes Jahr lang zu sponsern. Die Geste überraschte den Schäfer, der eigentlich mit möglichen Kosten durch den Zwischenfall gerechnet hatte.
Die Tiere verließen den Supermarkt, ohne Schäden oder Verletzungen zu verursachen. Michlers Herde erhält nun für die nächsten zwölf Monate finanzielle Unterstützung von Rewe. Der Vorfall hat Aufmerksamkeit auf die gemeindeorientierte Reaktion des Supermarkts gelenkt.






