Sturm *Elli* bringt Schneechaos und Gefahren durch umstürzende Äste nach Ostdeutschland
Clara HartmannSPSG erwägt mögliche Parkschließungen - Sturm *Elli* bringt Schneechaos und Gefahren durch umstürzende Äste nach Ostdeutschland
Ein schwerer Sturm mit dem Namen Elli wird voraussichtlich ab Donnerstagabend Teile Deutschlands treffen. Heftiger Schneefall, starke Winde und Schneeverwehungen werden erwartet – besonders in den östlichen Regionen. Die Behörden warnen vor möglichen Gefahren, darunter umstürzende Äste in bewaldeten Gebieten.
Der Sturm bringt flächendeckenden Schneefall mit sich, wobei einige Gebiete bis Freitag mit erheblichen Schneemengen rechnen müssen. Besonders betroffen sein dürften der Harz, Ostdeutschland sowie der Korridor zwischen Bremen und Hamburg. Böen könnten in dicht bewaldeten Parks Äste abbrechen lassen, was für Besucher zur Gefahr wird.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) könnte ihre Parks schließen, sollte sich die Wetterlage verschärfen. Betroffen wären dann unter anderem die Anlagen um das Schloss Sanssouci, Schloss Charlottenburg und das Neue Palais. Eine endgültige Entscheidung hängt von der weiteren Entwicklung des Sturms ab. Im vergangenen Sommer hatte eine Frau im Neuen Garten in Potsdam schwerste Verletzungen erlitten, als eine Baumkrone auf sie stürzte. Der Vorfall verdeutlichte die Risiken durch herabfallende Äste bei stürmischem Wetter. Die SPSG verwaltet zahlreiche historische Parks, in denen während Elli ähnliche Gefahren drohen könnten.
Anwohner und Besucher in den betroffenen Regionen sollten sich über mögliche Parkschließungen auf dem Laufenden halten. Die SPSG wird etwaige Änderungen auf ihrer offiziellen Website bekannt geben. Starke Winde und heftiger Schneefall könnten bis Freitag den Verkehr und Freiluftaktivitäten beeinträchtigen.






