30 April 2026, 16:29

Italienischer Bahnkonkurrent Italo startet 2028 mit 3,6-Milliarden-Investition in Deutschland

Blauer Zug fährt auf Schienen neben einem Bahnsteig mit elektrischen Masten und Drähten, Gebäuden und wolkenlosem Himmel im Hintergrund.

Italienischer Bahnkonkurrent Italo startet 2028 mit 3,6-Milliarden-Investition in Deutschland

Italienischer Bahnbetreiber Italo dringt mit 3,6-Milliarden-Investition auf den deutschen Markt vor

Der italienische Zugbetreiber Italo expandiert nach Deutschland und plant, ab April 2028 mit einem Investitionsvolumen von 3,6 Milliarden Euro den Betrieb aufzunehmen. Das Unternehmen wird häufige Verbindungen zwischen Großstädten wie München, Berlin und Hamburg anbieten. Eine neu gegründete Tochtergesellschaft, die Atrium SE, soll die Geschäfte im Land steuern.

Das deutsche Streckennetz von Italo wird täglich 56 Züge umfassen. Reisende können mit stündlichen Verbindungen zwischen München, Köln und Dortmund rechnen, während zusätzliche Linien im Zwei-Stunden-Takt nach Berlin und Hamburg verkehren sollen. Mit seinen markanten blauen Zügen will das Unternehmen direkt mit der ICE-Flotte der Deutschen Bahn konkurrieren.

Das Projekt sieht eine Investition von 3,6 Milliarden Euro vor, die unter anderem 30 neue Siemens-Velaro-Triebzüge sowie einen 30-jährigen Wartungsvertrag abdeckt. Italo wird zudem 2.500 Arbeitsplätze im Service- und Betriebsbereich schaffen, während die Zugproduktion über 5.000 Industriearbeitskräfte einbindet. Die Einstellung von Personal für den deutschen Markt soll im Juni beginnen.

Vor dem Start benötigt Italo jedoch bis Ende Mai die Zusage der deutschen Behörden für langfristige Netzkapazitäten. Sobald der Betrieb 2028 aufgenommen wird, übernimmt die Atrium SE die Leitung aller Inlandsaktivitäten.

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Italos Markteintritt in Deutschland stellt eine bedeutende Expansion des Unternehmens dar. Die neuen Strecken und Arbeitsplätze werden den Wettbewerb im Schienenverkehr beleben. Bei Genehmigung wird das Projekt den Fahrgästen ab 2028 schnellere und häufigere Reiseoptionen bieten.

Quelle