01 May 2026, 10:10

KI-Ampeln revolutionieren den Straßenverkehr – sicherer und flüssiger

Gruppe von Menschen, die eine Straße an einer Ampel überqueren, mit einem Bus auf der linken Seite, Fahrzeugen auf der Straße, Verkehrsampeln, Laternenmasten, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

KI-Ampeln revolutionieren den Straßenverkehr – sicherer und flüssiger

Ein neues, KI-gesteuertes Ampelsystem könnte bald die Verkehrssteuerung revolutionieren. Entwickelt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Unternehmen Vitronic, setzt das Projekt LTSA auf künstliche Intelligenz, um Überquerungen sicherer und den Verkehrsfluss flüssiger zu gestalten. Die Technologie ist darauf ausgelegt, mit autonomen Fahrzeugen zusammenzuarbeiten und sich in Echtzeit an verschiedene Verkehrsteilnehmer anzupassen.

Das LTSA -System analysiert Bewegungsmuster, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen. Es erkennt Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge und passt die Schaltphasen entsprechend ihrer Geschwindigkeit und Richtung an. Für langsamere Personen – etwa Kinder oder ältere Menschen – kann es die Grünphase verlängern, um ein sicheres Überqueren zu gewährleisten. Ebenso lässt sich die Überquerungszeit für Menschen mit körperlichen Einschränkungen anpassen.

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Kommunen können das System an lokale Bedürfnisse anpassen. Wenn nur wenige Fußgänger warten, kann die KI unnötige Grünphasen überspringen und so Wartezeiten für Autofahrer verkürzen. Die Technologie unterstützt zudem zukünftige Verkehrstrends, darunter eine mögliche vierte Ampelfarbe speziell für autonome Fahrzeuge.

Ein entscheidender Vorteil ist die Kompatibilität: LTSA lässt sich nahtlos in fast alle bestehenden Ampelanlagen integrieren, was Städten die Aufrüstung erleichtert. Die Flexibilität des Systems ermöglicht es Verkehrsplanern, bei Bedarf Busse, Straßenbahnen oder Radfahrer zu priorisieren.

Das Projekt markiert einen Schritt hin zu einer intelligenteren Verkehrssteuerung. Durch die dynamische Anpassung der Signale soll das System Wartezeiten reduzieren und die Sicherheit erhöhen. Städte, die die Technologie testen, werden in den kommenden Jahren ihre Auswirkungen auf Fußgänger und Autofahrer evaluieren.

Quelle