Hunderte protestieren in Cottbus gegen rechtsextreme Gewalt und für Solidarität
Clara HartmannHunderte protestieren in Cottbus gegen Rechtsextremismus - Hunderte protestieren in Cottbus gegen rechtsextreme Gewalt und für Solidarität
Hunderte Menschen gingen am Freitagabend in Cottbus auf die Straße, um gegen rechtsextreme Gewalt und Extremismus zu protestieren. Die Kundgebung am 16. Januar 2026 stand unter dem Motto "Ihr greift uns an – wir stehen zusammen" und sollte Solidarität mit den Opfern jüngster Angriffe zeigen.
Die Demonstration wurde maßgeblich von Unteilbar Südbrandenburg, einer lokalen Initiative, organisiert, unterstützt von Gruppen wie der FAU, Gegenrechts Berlin und dem Aktionsbündnis Brandenburg. Im Cottbuser Stadtzentrum versammelten sich die Teilnehmenden, um rechtsextreme Netzwerke, Rassismus und Diskriminierung zu verurteilen. Unmittelbarer Auslöser waren die jüngsten Angriffe auf das linke Alternativwohnprojekt Zelle 79 sowie auf das ebenfalls betroffene Chekov.
Laut den Brandenburger Grünen nahmen zwischen 250 und 300 Menschen teil. Die Veranstaltung verlief friedlich, wobei die Anwesenden für eine offene, demokratische Gesellschaft eintraten. Rednerinnen und Redner betonten, wie wichtig es sei, Hass und Hetze entschlossen entgegenzutreten, und stärkten so den Zusammenhalt gegen extremistische Bedrohungen.
Die Kundgebung setzte ein deutliches Zeichen gegen rechtsextreme Gewalt in Cottbus. Organisatorinnen, Organisatoren und Teilnehmende unterstrichen die Notwendigkeit, den Widerstand fortzuführen, um gefährdete Projekte und Gemeinschaften zu schützen. Die Botschaft der Solidarität zielte darauf ab, langfristig eine Gegenwehr gegen Extremismus in der Region zu verankern.






