Eberswalder Wurstwerk in Britz schließt 2026 – 500 Jobs betroffen

Eberswalder Wurstwerk in Britz schließt 2026 – 500 Jobs betroffen
Das Eberswalder Wurstwerk in Britz schließt im Februar 2026 seine Tore
Bis Ende Februar 2026 wird das Wurstwerk Eberswalder in Britz seine Produktion einstellen – und damit über 500 Arbeitsplätze verschwinden. Damit endet die Ära des einst größten Fleischverarbeitungsbetriebs Europas. Die Schließung folgt auf die Übernahme des Standorts durch die Zur-Mühlen-Gruppe, die zum Fleischkonzern Tönnies gehört, im Jahr 2023.
Das Werk war 1977 eröffnet worden und beschäftigte in seiner Blütezeit mehr als 3.000 Mitarbeiter. Nach der Insolvenz im Jahr 2000 wurde es umstrukturiert und später von der Zur-Mühlen-Gruppe übernommen. Nun plant der Konzern, die Produktion in Britz komplett einzustellen, während die Herstellung der Eberswalder Wurstspezialitäten nach Originalrezepten an anderen Standorten fortgeführt wird.
Die Gewerkschaft wirft Tönnies vor, gezielt Betriebe zu übernehmen und zu schließen, um seine Marktmacht auszubauen. Man kritisiert, die Unternehmensführung habe langfristige Investitionen vernachlässigt und so die Schließung herbeigeführt. Zwar erhielten die Beschäftigten durch Verhandlungen eine Abfindung, doch die Gewerkschaft hält diese für unzureichend. Zudem wird eine rechtliche Grauzone im deutschen Betriebsverfassungsgesetz bemängelt: Demnach können Unternehmen in den ersten vier Jahren nach einer Übernahme verbindliche Sozialpläne umgehen. Die Gewerkschaft fordert nun eine Gesetzesänderung, falls die aktuelle Praxis als rechtmäßig eingestuft wird.
Die Produktion der Eberswalder Wurst wird zwar an anderen Standorten unter gleichen Qualitätsstandards weiterlaufen. Doch für den Standort Britz bedeutet die Schließung das definitive Ende. Mit dem Verlust von 500 Arbeitsplätzen suchen Beschäftigte und Gewerkschaft nach weiteren Wegen, um gegen die Konzernstrategie vorzugehen.

Sturm *Elli* bringt Schneechaos und Gefahren durch umstürzende Äste nach Ostdeutschland
Ein Wintersturm zieht auf – und mit ihm Schneemassen, die Ostdeutschland lahmlegen *könnten*. Doch die größte Gefahr lauert in den Wäldern und Parks. Was Urlauber und Anwohner jetzt wissen müssen.

Ostdeutsche Landwirte kämpfen gegen das umstrittene EU-Mercosur-Abkommen
Mit Blockaden und Demonstrationen wehren sich Bauern gegen das Handelsabkommen. Sachsens Minister fordert: Gleiche Regeln für alle – sonst droht der Kollaps.

Jäger verwechselt Spaziergängerin mit Wild und schießt in Beckeln
Ein tragischer Irrtum im Schnee: Eine Frau erleidet schwere Beinverletzungen, während der Schütze versucht, sich das Leben zu nehmen. Was trieb ihn dazu?

Immer mehr Frauen in Thüringen starten als Fahrlehrerinnen durch
Thüringens Fahrschulen erleben einen Wandel: Immer mehr Frauen drängen in den Beruf – und brechen damit ein jahrzehntelanges Klischee. Die Zahlen überraschen selbst Experten.

Hans-Jochen Wagner kämpft um das alte Kreuzberg – und verliert es langsam
Vor 25 Jahren zog er in ein lebendiges Künstlerparadies – heute fragt sich der Schauspieler: *Wo ist mein Kreuzberg geblieben?* Zwischen Mietwahnsinn und Nostalgie.

Sternsinger kämpfen in Mainz gegen Kinderarbeit – und erreichen politisches Versprechen
Mit Gesängen und klarem Appell setzten sie ein Zeichen – und bewirkten konkrete Veränderungen. Wie eine Kinderaktion die Politik zum Handeln brachte.

50 Schafe stürmen Rewe-Filiale – und bekommen überraschende Unterstützung
Ein Schäfer verliert die Kontrolle – doch statt Ärger gibt es Hilfe. Wie aus einem Chaos eine Herzensangelegenheit wurde, die jetzt alle überrascht.

Kai Wegner spielt Tennis während Berlins Stromkrise – Rücktrittsforderungen werden laut
Ein Brandanschlag löst Chaos in Steglitz-Zehlendorf aus, doch der Bürgermeister bleibt auf dem Tennisplatz. Warum seine Reaktion die Stadt spaltet. Die Frage: Kann er die Krise noch meistern?

„Let’s Dance“ 2025: Diese Promis wagen sich auf das Tanzparkett
Von DSDS bis zur Tanzfläche: Anna-Carina Woitschack erfüllt sich einen Traum. Doch wer wird ihr größter Konkurrent in der neuen Staffel?

Handball-Star Csenge Kuczora wechselt von Thüringen nach Bukarest
Eine Ära endet beim THC: Die ungarische Nationalspielerin verlässt Thüringen – und stärkt damit einen der stärksten Handball-Clubs Europas. Warum der Wechsel jetzt kommt.

SPD und Union streiten über dauerhafte Bleiberechte für gut integrierte Migranten
Arbeit, Integration, Sozialleistungen – die SPD will Bleiberechte erleichtern, die Union warnt vor Missbrauch. Wer setzt sich durch? Ein Streit mit Signalwirkung für Deutschlands Migrationspolitik.

Kai Wegner in der Kritik: Tennis während des Berliner Stromausfalls
Während 100.000 Berliner im Dunkeln saßen, griff der Bürgermeister zum Schläger. Jetzt fordern Kritiker Konsequenzen – doch die Stromversorgung war schneller wieder da als gedacht.
