09 May 2026, 00:15

Solingen gibt 82.234 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eishalle frei – doch die Kritik bleibt

Große Indoor-Eisfläche mit Deckenbeleuchtung, Werbetafeln, einer Rückwand, Treppen mit Geländern und einigen Menschen, die einem Hockeyplatz ähneln.

Solingen gibt 82.234 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eishalle frei – doch die Kritik bleibt

Solingens Haushaltsausschuss bewilligt 82.234 Euro für dringende Sicherheitsmängel an der städtischen Eishalle

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Der Haushaltsausschuss der Stadt Solingen hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro freigegeben, um akute Sicherheitsprobleme in der städtischen Eishalle zu beheben. Damit soll sichergestellt werden, dass die Anlage während der notwendigen Instandsetzungsarbeiten geöffnet bleiben kann. Dennoch bleiben Bedenken hinsichtlich der langfristigen Planung für die in die Jahre gekommene Sportstätte bestehen.

Die lokale Wählervereinigung SG zukunft. begrüßt zwar die Bereitstellung der Soforthilfen, kritisiert jedoch das Fehlen einer detaillierten baulichen und technischen Bestandsaufnahme. Ohne eine umfassende Bewertung, so ihr Argument, könnten kurzfristige Reparaturen bald schon überholt sein, falls später größere Sanierungsmaßnahmen erforderlich werden.

Ein umfangreiches Modernisierungsprojekt im Volumen von 4,8 Millionen Euro wird bereits für die Zukunft der Eishalle diskutiert. Die Vereinigung hinterfragt, ob die nun bewilligten Mittel mit dieser übergeordneten Strategie abgestimmt sind. Sie betont, dass erhebliche weitere Investitionen unerlässlich seien, um die langfristige Nutzung der Anlage zu sichern.

Um mehr Transparenz zu erzwingen, plant SG zukunft., der Stadtverwaltung eine Liste mit Fragen zu überreichen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Steuergelder sinnvoll eingesetzt werden und ein nachhaltiges Erhaltungskonzept für die Eishalle entwickelt wird.

Die Notfallmittel ermöglichen zwar den sicheren Betrieb der Eishalle fürs Erste. Ohne eine vollständige technische Prüfung könnten künftige Entscheidungen jedoch Verzögerungen oder Ineffizienzen mit sich bringen. Mit ihrem Appell an die Stadtverwaltung will die Vereinigung teure Fehlplanungen vermeiden, während über die Millioneninvestition in die Sanierung entschieden wird.

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