01 May 2026, 00:18

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Zwischen Disziplin und kämpferischem Stil

Ein Fußballspieler in roter Uniform rennt mit ausgestreckten Armen auf einem Feld, umgeben von Zuschauern hinter einem Zaun, mit einem "Middlesbrough FC v Swansea City - Sky Bet Championship"-Schild im Hintergrund.

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Zwischen Disziplin und kämpferischem Stil

Der koreanisch-deutsche Mittelfeldspieler Jens Castrop soll am 16. Mai in den WM-Kader Koreas berufen werden. Der Spieler von Borussia Mönchengladbach hatte in dieser Saison zwar disziplinarische Probleme, bleibt aber entschlossen, sein Land bei dem Turnier bestmöglich zu vertreten.

Am 25. Oktober erhielt Castrop in dieser Spielzeit seine erste direkte Rote Karte – während eines Bundesliga-Spiels gegen den FC Bayern München. Der Vorfall ereignete sich nach einem Foul an Sael Kumbedi, das zu einer dreispieligen Sperre führte. Seither besteht Castrop darauf, dass die Situation keinen Platzverweis rechtfertigte.

Der 28-Jährige hat sich durch seinen kämpferischen Spielstil einen Namen gemacht, der gelegentlich zu disziplinarischen Vergehen führte. Dennoch bestritt er seit dem vergangenen Herbst fünf Länderspiele für Korea und bleibt damit ein Kandidat für den WM-Kader.

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Für die Zukunft hat Castrop deutlich gemacht, dass er im Falle einer Nominierung für das Turnier ähnliche Situationen vermeiden werde. Gleichzeitig betonte er seinen Willen, zum Erfolg Koreas auf der weltweiten Bühne beizutragen.

Die offizielle Bestätigung für Castrops Platz im WM-Aufgebot erfolgt am 16. Mai. Sollte er nominiert werden, wird er versuchen, seine kämpferische Spielweise mit der nötigen Disziplin in Einklang zu bringen. Seine Erfahrung in der Bundesliga und im internationalen Fußball könnte sich für die koreanische Mannschaft als wertvoll erweisen.

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