Gastfamilien gesucht: Deutsche Haushalte sollen US-Austauschschüler aufnehmen
Clara HartmannGastfamilien gesucht: Deutsche Haushalte sollen US-Austauschschüler aufnehmen
Ein deutscher Politiker ruft lokale Familien dazu auf, amerikanische Austauschschüler bei sich aufzunehmen. Jürgen Hardt, Mitglied des Bundestags, möchte Haushalte in Solingen, Remscheid und Wuppertal dazu bewegen, junge Menschen im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) willkommen zu heißen. Die Initiative wird im Herbst 2026 insgesamt 42 Stipendiaten für ein akademisches Austauschjahr nach Deutschland bringen.
Das PPP ist eine gemeinsame Initiative des US-Kongresses und des Deutschen Bundestags. Es bietet voll finanzierte Stipendien für amerikanische Schülerinnen und Schüler, die für ein Jahr in Deutschland leben und zur Schule gehen. Die Organisation AFS Interkulturelle Begegnungen übernimmt die Vermittlung der Gastfamilien und begleitet die Teilnehmenden während des gesamten Austauschs.
Als Gastgeber kommen fast alle infrage, die ein freies Zimmer und eine offene, herzliche Haltung mitbringen. Ob Familien, Paare oder sogar Einzelpersonen – wer Interesse hat, kann sich bewerben, solange er den Jugendlichen Wärme und Gastfreundschaft entgegenbringt. Viele bauen durch die Erfahrung langfristige Freundschaften auf und gewinnen neue kulturelle Perspektiven.
AFS bereitet alle Gastfamilien gründlich auf die Ankunft der Schüler vor und steht ihnen mit Rat und Tat während des gesamten Jahres zur Seite. Interessierte Haushalte können sich direkt an AFS wenden oder auf der Website über die Aufnahme eines Gastkindes informieren.
Im Schuljahr 2026/2027 werden 42 amerikanische Schüler in deutschen Familien leben. Die Gastgeber unterstützen sie während ihres Aufenthalts, während AFS Schulungen und Betreuung anbietet. Weitere Informationen zur Bewerbung gibt es unter https://www.afs.de/gastfamilie-werden/.






