08 May 2026, 04:12

Bankfilialen verschwinden rasant – ländliche Regionen kämpfen um Bargeldzugang

Alte deutsche Banknote mit einer Vogeldarstellung und dem Text "Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft Berlin".

Bankfilialen verschwinden rasant – ländliche Regionen kämpfen um Bargeldzugang

Filialen von Banken und Sparkassen in Deutschland verschwinden schneller als je zuvor

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Allein im Jahr 2024 ist die Zahl der Bank- und Sparkassenfilialen in Deutschland um 8,4 Prozent gesunken – bundesweit sind nur noch 17.870 Standorte übrig. Der Rückgang löst Besorgnis aus, insbesondere in ländlichen Regionen, wo der Zugang zu Bargeld zunehmend schwieriger wird.

Die BSW-Landtagsfraktion in Brandenburg hat auf das wachsende Problem der Filialschließungen außerhalb der Städte hingewiesen. Nach einer Klausurtagung in der Schorfheide kündigte die Fraktion an, die Auswirkungen auf ländliche Gemeinden genauer zu untersuchen. Fraktionschef Niels-Olaf Lüders betonte, dass die Beschaffung von Bargeld für viele Bewohner abseits der Ballungsräume zu einer ernsthaften Herausforderung geworden sei.

Die Deutsche Bundesbank nennt zwei Hauptgründe für diesen Trend: den Aufstieg des Online-Bankings und den Druck zur Kosteneinsparung. Unterdessen hat der BSW-Abgeordnete Christian Dorst die Landesregierung aufgefordert, die Folgen der Schließungen zu prüfen. Sein Antrag umfasst auch die Forderung, dass die Sparkassen in Brandenburgs ländlichen Gebieten weiterhin ein vollständiges Finanzdienstleistungsangebot sicherstellen.

Der drastische Rückgang der Filialen hat in ländlichen Regionen zu weniger Möglichkeiten für den Bargeldzugang geführt. Die BSW-Prüfung soll bewerten, wie sich die Schließungen auf die lokalen Finanzdienstleistungen auswirken. Die Ergebnisse könnten künftige Maßnahmen zur Sicherung der Bankeninfrastruktur in dünn besiedelten Gebieten prägen.

Quelle