AfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum das Gaffel Haus Krah und Kollegen die Tür wies
Clara HartmannAfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum das Gaffel Haus Krah und Kollegen die Tür wies
Drei Politiker der Alternative für Deutschland (AfD) sollen im vergangenen Jahr aus einer Berliner Kneipe verwiesen worden sein. Bei dem Vorfall im Gaffel Haus handelte es sich um Maximilian Krah, Steffen Janich und Philipp-Anders Rau, wie die Bild-Zeitung in dieser Woche berichtete.
Die Auseinandersetzung ereignete sich am 14. April 2023. Mitarbeiter des Gaffel Haus forderten Krah und Rau zunächst auf, die Gaststätte zu verlassen. Als Janich nachfragte, warum seine Kollegen hinausgeworfen würden, wurde auch er zum Gehen aufgefordert.
Die Leitung der Kneipe hat auf eine Anfrage der Bild bisher nicht reagiert. Krah riet seinen Anhängern später, das Lokal aufgrund des Vorfalls zu boykottieren.
Es ist nicht das erste Mal, dass Krahs Parteizugehörigkeit zu Konflikten führt. Ende Februar 2023 sagte der Friedrich-Pustet-Verlag in Regensburg die Veröffentlichung eines geplanten Buches von Krah ab – mit Verweis auf dessen AfD-Mitgliedschaft. Noch im selben Jahr zog die Leipziger Buchmesse eine Einladung an ihn zurück und begründete dies mit Sicherheitsbedenken.
Der Rauswurf aus dem Gaffel Haus reiht sich damit in eine Serie von Vorfällen ein, die mit Krahs politischer Zugehörigkeit zusammenhängen. Dazu zählen unter anderem gestrichene Verlagsverträge und abgesagte Veranstaltungen. Die Kneipenleitung hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.






