Rechtsextreme Graffiti an Kreuzberger Büro von Die Linke – Polizei ermittelt
Clara HartmannLinkspartei-Büro in Bergen beschmiert - Rechtsextreme Graffiti an Kreuzberger Büro von Die Linke – Polizei ermittelt
Das Berliner Büro der Partei Die Linke im Stadtteil Kreuzberg ist von unbekannten Tätern beschädigt worden. An der Eingangstür wurden Graffiti mit einem Hakenkreuz und rechtsextremen Symbolen gesprüht. Die Berliner Polizei hat nun Ermittlungen wegen des Vorfalls eingeleitet.
Die Tat ereignete sich in der Nacht, wobei die Täter die Tür mit einem Hakenkreuz, einer schwarz-weiß-roten Flagge und dem Slogan "FCK ANTIFA" beschmierten. Die Kosten für die Beseitigung der Schäden werden auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Die Linke in der Region Ziel solcher Angriffe wird. Bereits zuvor war das Berliner Kreisbüro der Partei in Neukölln von Vandalen beschädigt worden. Die Vorfälle deuten auf eine gezielte Serie von Attacken auf Parteieinrichtungen in Berlin hin.
Die Ermittlungen werden nun von der Staatsschutzabteilung der Berliner Kriminalpolizei geführt. Bislang konnten die Behörden weder Täter noch Motive für den jüngsten Angriff ermitteln.
Die Schäden müssen behoben werden, um die Graffiti zu entfernen und den ursprünglichen Zustand des Büroeingangs wiederherzustellen. Die Berliner Polizei sichert weiterhin Beweismaterial. Die Linke hat sich bisher nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert.






