Proteste in Berlin: Wut über US-Militäroperation in Venezuela und Maduros Festnahme
Clara HartmannProtest in Berlin gegen US-Aktion in Venezuela - Proteste in Berlin: Wut über US-Militäroperation in Venezuela und Maduros Festnahme
Hunderte Demonstranten versammelten sich am vergangenen Wochenende am Brandenburger Tor in Berlin. Sie verurteilten eine Militäroperation der USA in Venezuela, die zur Festnahme von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau führte. Bei der Kundgebung wurde gefordert, dass Deutschland und die Vereinten Nationen eingreifen und Maduros Freilassung verlangen sollen.
Bei der US-Operation waren Spezialeinheiten in Venezuela eingedrungen und hatten Maduro festgesetzt. Die Berliner Protestierenden organisierten sich daraufhin kurzfristig – viele von ihnen stehen linken Gruppen nahe. Ein Demonstrant bezeichnete die Invasion und Entführung eines ausländischen Staatschefs als "völlig inakzeptabel".
Eine weitere Teilnehmerin zeigte sich schockiert darüber, dass die USA militärische Gewalt gegen einen souveränen Staat einsetzten. Die Menge hielt Plakate hoch und skandierte Parolen, mit denen sie die deutsche Regierung und die Vereinten Nationen aufforderten, die Aktion offiziell zu verurteilen. Im Mittelpunkt ihrer Forderungen standen die sofortige Freilassung Maduros und die Verurteilung dessen, was sie als "Akt der Aggression" bezeichneten. In den verfügbaren Berichten wurde kein offizieller Veranstalter der Demonstration genannt. Die Kundgebung verlief jedoch friedlich, wobei sich die Teilnehmenden auf ihren Protest gegen die US-Intervention konzentrierten.
Die Demonstration unterstrich die wachsende internationale Besorgnis über die US-Operation in Venezuela. Die Protestierenden machten deutlich, dass sie von Deutschland und den Vereinten Nationen eine öffentliche Positionierung erwarten. Während der diplomatische Druck zunimmt, bleibt das Schicksal Maduros und seiner Frau ungewiss.






