10 May 2026, 02:07

Neue Radroute im Schwalmtal verbindet Geschichte und Natur auf 65 Kilometern

Alte Kirche mit zwei Türmen umgeben von Stadtgebäuden, Grünflächen, Fahrzeugen und Hügeln unter einem bewölkten Himmel.

Neue Radroute im Schwalmtal verbindet Geschichte und Natur auf 65 Kilometern

Neue Radroute führt durch historische Sehenswürdigkeiten und malerische Landschaften im Schwalmtal

Eine neue Radstrecke ist eröffnet worden, die Radfahrer durch historische Wahrzeichen und reizvolle Landschaften der Region Schwalmtal führt. Die Tour beginnt am Knotenpunkt (KP) 38 in Schwalmtal-Amern und schlängelt sich vorbei an mittelalterlichen Kirchen, geschützten Naturgebieten und jahrhundertealten Bauwerken.

Die Route startet in Schwalmtal-Amern und führt die Radler zunächst zur St.-Martins-Kirche, einem einschiffigen Barockbau am KP 10 in Oberkrüchten. Weiter geht es am Mühlenturm vorbei, einem historischen Turm aus dem frühen 19. Jahrhundert, der einen wichtigen Punkt entlang der Strecke markiert.

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In der Nähe von Niederkrüchten-Elmpt erhebt sich die St.-Laurentius-Kirche als Relikt aus dem 15. Jahrhundert, während die St.-Maria-an-den-Heiden-Kapelle am KP 39 in Overhetfeld mit einem beeindruckenden flämischen Schnitzaltar besticht. Der Weg kreuzt zudem die Happelter Heide, ein geschütztes Landschaftsgebiet von besonderer natürlicher Schönheit.

In Brüggen laden das Kreuzherrenkloster und die zugehörige St.-Nikolaus-Kirche zu einem Einblick in die Klostergeschichte ein. Unterdessen prägt die St.-Michael-Kirche in Waldniel, auch „Schwalmtaler Dom“ genannt, am KP 24 die Skyline. Nicht weit entfernt steht die katholische St.-Gertrudis-Kirche in Schwalmtal-Dilkrath als dreischiffige Backsteinbasilika am KP 65. Der älteste Halt ist die St.-Peter-Kirche in Born, deren Ursprünge bis ins Jahr 1136 zurückreichen und die in den Jahren 1433–34 erweitert wurde.

Die Radroute verbindet religiöse, architektonische und natürliche Highlights der Region. Radfahrer können Jahrhunderte der Geschichte erkunden, während sie durch geschützte Landschaften und gut erhaltene Sehenswürdigkeiten fahren. Der Weg bietet sowohl kulturelle Bereicherung als auch malerische Ausblicke für Besucher.

Quelle