Landkreistag warnt vor anhaltend hohen Energiepreisen für ländliche Haushalte
Theo MayerLandkreistag warnt vor anhaltend hohen Energiepreisen für ländliche Haushalte
Der Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), Achim Brötel, hat gewarnt, dass hohe Energiepreise Haushalte weiterhin stark belasten werden – besonders in ländlichen Regionen. Brötel forderte die Bundesregierung auf, noch vor dem Sommer gezielte Hilfen bereitzustellen. Verzögerungen, so seine Argumentation, könnten die Ungleichheit zwischen Stadt und Land weiter verschärfen.
Brötel betonte, dass die Energiekosten aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen hartnäckig hoch blieben. Hoffnungen auf eine baldige Preissenkung wies er zurück und verwies darauf, dass viele Menschen auf dem Land täglich mit den Kosten für Sprit und Pendeln kämpften.
Für Haushalte außerhalb der Städte seien die längeren Fahrwege und das schlechtere Angebot an öffentlichem Nahverkehr eine existenzielle Frage. Brötel bestand darauf, dass Entlastungsmaßnahmen – ob durch Spritrabatte, höhere Pendlerpauschalen oder andere Instrumente – schnell bei den Betroffenen ankommen müssten.
Zudem rief er die Koalition dazu auf, interne Streitigkeiten beiseitezulegen und sich auf pragmatische Lösungen zu konzentrieren. Entscheidend sei nicht die Art der Hilfe, sondern dass sie dort ankomme, wo sie am dringendsten gebraucht werde.
Die Äußerungen des DLT-Präsidenten unterstreichen die Dringlichkeit, die wachsende Schere bei den Energiepreisen zu bekämpfen. Ohne Gegenmaßnahmen drohe ländlichen Haushalten ein weiterer Rückstand, warnte Brötel mit Blick auf den nahenden Sommer. Nun liege es an der Politik, zeitnah und wirksam zu handeln.






