Länder fordern Notfallreserve für Stromnetze nach Berliner Sabotageangriff
Jonas HofmannLänder fordern Notfallreserve für Stromnetze nach Berliner Sabotageangriff
Innenminister der Länder schlagen „Nationalreserve für Bau- und Reparaturmaterial“ vor
Der Vorstoß erfolgt nach einem Anschlag auf das Berliner Stromnetz im Januar, durch den tausende Haushalte tagelang ohne Strom waren.
Die Sabotage in Berlin legte Schwachstellen in der deutschen Energieinfrastruktur offen. Als Reaktion darauf fordern die Bundesländer nun einen strategischen Vorrat an essenziellen Komponenten für die Stromversorgung – darunter Hochspannungstransformatoren, Schaltanlagen, Kabel und Schutzsysteme.
Die Reserve soll Notfallreparaturen beschleunigen und die Abhängigkeit von anfälligen Lieferketten verringern. Um dies zu unterstützen, drängen die Länder die Bundesregierung zudem, Gesetze zu erlassen, die in Krisenzeiten beschleunigte Genehmigungen für Schwer- und Großraumtransporte ermöglichen.
Ziel des Vorschlags ist es, Deutschlands Fähigkeit zur schnellen Wiederherstellung kritischer Infrastruktur zu stärken. Er reagiert auf wachsende Sorgen angesichts wiederholter Angriffe auf zentrale Systeme. Die Reserve würde helfen, künftige Störungen der Stromversorgung und anderer lebenswichtiger Dienstleistungen abzumildern.






