25 April 2026, 16:09

Hessisches Staatstheater Wiesbaden bricht 2026/27 mit allen Konventionen

Ein gerahmtes Bild einer belebten Stadtstraße mit Menschen, die stehen und sitzen und eine lebendige Atmosphäre schaffen, mit Gebäuden im Hintergrund.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden bricht 2026/27 mit allen Konventionen

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden präsentiert mutige Pläne für die Spielzeit 2026/2027

Unter dem Motto "Wem gehört die Stadt?" verwischt das Programm die Grenzen zwischen Kunst und urbanem Leben. Die Aufführungen verlassen die klassischen Bühnen und erreichen das Publikum auf unerwartete Weise in ganz Wiesbaden.

Den Auftakt macht Carl Orffs "Carmina Burana" mit über 200 Mitwirkenden. Diese groß angelegte Produktion setzt den Ton für ein Jahr, das sich dem Bruch mit Konventionen und der Förderung von Gemeinschaft widmet.

Das Theater verwandelt die Wartburg in mehr als nur einen Veranstaltungsort – sie wird zum Begegnungsraum für Dialog und Austausch. Gleichzeitig rückt das Hessische Staatsballett zeitgenössische Werke in den Fokus und spiegelt damit den zukunftsweisenden Ansatz der Spielzeit wider.

Ein besonderes Highlight ist "Metropolis Wiesbaden", eine Performance, die sich durch die Straßen der Stadt schlängelt. Ein weiteres Projekt, "Sinfonie für 100 Bürger:innen", lädt Einheimische zur Mitwirkung ein und hinterfragt, wer eigentlich auf der Bühne stehen darf. Selbst "Opern-Flashmobs" werden im Alltag auftauchen und Passanten überraschen, die sonst vielleicht nie eine traditionelle Vorstellung besuchen würden.

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Auch das Musiktheaterprogramm schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und fördert den Dialog zwischen historischen Werken und modernen Perspektiven. Indem es seine Mauern verlässt, will das Theater zu einem Resonanzraum werden – einem Ort, an dem Künstler:innen und Publikum auf Augenhöhe miteinander agieren.

Die neue Spielzeit stellt die Trennung zwischen Darstellenden und Zuschauenden infrage. Durch immersive Projekte und öffentliche Auftritte spricht das Theater Menschen an, die selten mit lebendiger Kunst in Berührung kommen. Die Initiative markiert einen bewussten Schritt hin zu einer Kultur, die für alle Wiesbadener:innen zugänglich ist.

Quelle