Hautkrebsfälle steigen dramatisch – wie Sie sich richtig vor UV-Strahlen schützen
Jonas HofmannHautkrebsfälle steigen dramatisch – wie Sie sich richtig vor UV-Strahlen schützen
Hautkrebsfälle in Deutschland nehmen dramatisch zu
In Deutschland haben sich die Hautkrebsfälle in den vergangenen zehn Jahren stark erhöht – allein 2023 wurden über 100.000 Menschen behandelt. Experten führen den Anstieg auf die intensivere UV-Strahlung zurück, die auch mit dem Klimawandel zusammenhängt. Ein wirksamer Sonnenschutz, einschließlich des richtigen Einsatzes von Sonnencreme, ist daher wichtiger denn je.
UV-Strahlen der Sonne können die Haut schädigen und das Krebsrisiko erhöhen. Dermatologen raten zu drei zentralen Maßnahmen: die Mittagssonne meiden, schützende Kleidung tragen und Sonnencreme korrekt anwenden.
Sonnenschutzmittel wirken entweder mit chemischen (organischen) oder mineralischen (physikalischen) Filtern – oder einer Kombination aus beiden – um schädliche Strahlen abzuwehren. Ein gutes Produkt sollte sowohl vor UVB- als auch UVA-Strahlen schützen, wobei der UVA-Schutz mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors (LSF) ausmachen sollte. Der LSF gibt an, wie viel länger die Haut der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, im Vergleich zu ungeschützter Haut.
Für einen vollständigen Schutz müssen Anwender zwei Milligramm Creme pro Quadratzentimeter Haut auftragen. Allerdings sind nicht alle Sonnencremes für die langfristige Nutzung unbedenklich. Produkte mit dem chemischen Filter Octocrylen sollten nach einem Sommer entsorgt werden, da mögliche gesundheitliche Risiken bestehen.
Angesichts steigender Hautkrebsraten ist die richtige Anwendung von Sonnencreme entscheidend. Die Wahl eines geeigneten Produkts – das sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen blockiert – und dessen sachgemäße Verwendung können langfristige Risiken verringern. Experten betonen zudem, Sonnencreme mit schützender Kleidung und Schatten zu kombinieren, um den besten Schutz vor UV-Schäden zu gewährleisten.






