09 May 2026, 08:10

Großübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz testet Einsatzkräfte bei simuliertem Giftunfall

Feuerwehrleute in Schutzanzügen mit Sauerstoffflaschen arbeiten in einem raucherfüllten Tunnel, einer hält einen Schlauch, mit Flammen im Hintergrund und einer Wand auf der linken Seite.

Großübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz testet Einsatzkräfte bei simuliertem Giftunfall

Großübung in Bad Schwalbach: Einsatzkräfte testen Katastrophenschutz am Dienstagmorgen

Am Dienstagvormittag findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird erprobt, wie gut Rettungskräfte einen simulierten Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen bewältigen. Rund 350 Einsatzkräfte aus verschiedenen Bereichen sind an der Übung beteiligt.

Die Übung dauert von 9:00 Uhr bis voraussichtlich 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“. Das Szenario sieht einen Zusammenstoß mit einem Austritt gefährlicher Substanzen und mehreren Verletzten vor. Zur realistischen Darstellung wird farbiger Rauch eingesetzt.

Öffentliche Straßen bleiben zwar befahrbar, doch die Behörden raten davon ab, die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ zu nutzen. Anwohner müssen mit einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen rechnen. Der Rheingau-Taunus-Kreis betont, dass von der Übung keine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht.

Ziel der Aktion ist es, die Einsatzbereitschaft der Rettungskräfte und ihre Zusammenarbeit zu überprüfen. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und weitere Behörden arbeiten im Rahmen des Szenarios Hand in Hand.

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Gegen Mittag endet die Übung, anschließend werten alle Beteiligten ihre Leistungen aus. Die Einsatzkräfte analysieren unter anderem Reaktionszeiten, Kommunikation und Sicherheitsmaßnahmen. Die Kreisverwaltung versichert den Bürgern, dass der Alltag ohne Einschränkungen weiterlaufen kann.

Quelle