Die Linke wird jünger und weiblicher – Mitgliederstruktur im radikalen Wandel
Jonas HofmannDie Linke wird jünger und weiblicher – Mitgliederstruktur im radikalen Wandel
Die Linke hat in den vergangenen zwölf Monaten deutliche Veränderungen in ihrer Mitgliederstruktur erlebt. Das Durchschnittsalter der Mitglieder ist auf unter 39 Jahre gesunken – damit ist die Partei jünger als alle anderen in Deutschland. Interne Zahlen zeigen zudem eine wachsende und sich wandelnde Mitgliederbasis.
Noch 2024 zählte die Partei rund 123.000 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren, davon waren 40 Prozent Frauen. Zwischen 2024 und 2025 verzeichnete sie dann einen starken Mitgliederschub: Die Zahlen stiegen von 50.800 auf über 123.000 – mehr als eine Verdopplung.
Mittlerweile liegt die Mitgliederzahl bei 126.379. Das Durchschnittsalter ist auf unter 39 Jahre gefallen, und fast 45 Prozent der Mitglieder sind Frauen. Allerdings hat sich das Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren verlangsamt.
Bis 2027 plant die Partei die Verabschiedung eines neuen Grundsatzprogramms. Die Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner will dabei neue Mitglieder aktiv in die Gestaltung der Zukunft einbinden. Zudem strebt sie eine Ausweitung der Schulungsangebote für Mitglieder im gleichen Zeitraum an.
Aktuell hat Die Linke 126.379 Mitglieder und verfügt über eine jüngere sowie geschlechterparitätischere Basis. Die Partei bereitet sich weiterhin auf langfristige Veränderungen vor – darunter das neue Programm und erweiterte Bildungsinitiativen bis 2027.






