17 June 2026, 19:02

Deutschlands Bevölkerung schrumpft 2025 – Ost besonders betroffen

Bevölkerung in Brandenburg sinkt erstmals

Deutschlands Bevölkerung schrumpft 2025 – Ost besonders betroffen

Deutschlands Bevölkerung schrumpft 2025 erstmals seit 2020

Zum Jahresende 2025 zählte Deutschland 83,5 Millionen Einwohner – ein leichter Rückgang um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich für den Bevölkerungsrückgang waren ein Überschuss an Sterbefällen gegenüber Geburten sowie ein deutlicher Rückgang der Nettozuwanderung.

Wie aus offiziellen Zahlen hervorgeht, verzeichnete Deutschland 2025 rund 352.000 mehr Todesfälle als Geburten. Gleichzeitig verlangsamte sich die Migration: Der Wanderungsüberschuss sank von 430.000 im Jahr 2024 auf nur noch 235.000. Beide Faktoren führten gemeinsam zum Gesamtrückgang.

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Die Entwicklung verlief regional unterschiedlich. Nur Berlin, Hamburg und Bremen verzeichneten ein Bevölkerungswachstum, während größere Bundesländer stagnierten oder schrumpften. Besonders betroffen waren die ostdeutschen Länder, die einen Rückgang von 0,5 Prozent verzeichneten – im Vergleich zu einem Minus von 0,1 Prozent im Westen.

Brandenburg spiegelte diesen Trend wider: Die Einwohnerzahl sank um knapp 0,19 Prozent auf 2.551.889 zum Jahresende 2025. Das entspricht einem Verlust von 4.858 Menschen gegenüber dem Vorjahr. Zuvor war die Bevölkerung des Landes von 2.494.648 im Jahr 2016 auf 2.537.868 im Jahr 2021 kontinuierlich gewachsen, bevor die aktuelle Talfahrt einsetzte.

Die Zahlen von 2025 bestätigen einen demografischen Wandel in Deutschland. Die ostdeutschen Regionen, darunter Brandenburg, waren stärker vom Bevölkerungsrückgang betroffen als der Westen. Ursächlich sind sowohl der natürliche Bevölkerungsrückgang als auch die verringerte Zuwanderung, sodass die meisten Bundesländer nun weniger Einwohner zählen als noch zuvor.

Quelle