Deutsche Politiker fordern mehr Kontrolle über ausländische KI-Systeme und warnen vor Abhängigkeiten
Clara HartmannDeutsche Politiker fordern mehr Kontrolle über ausländische KI-Systeme und warnen vor Abhängigkeiten
Deutsche Politiker haben Bedenken hinsichtlich der Risiken fortschrittlicher KI-Modelle und der Abhängigkeit von ausländischer Technologie geäußert. In den Debatten werden Sicherheitsgefahren betont und die Notwendigkeit einer stärkeren nationalen Aufsicht über KI-Systeme hervorgehoben.
Johannes Schätzl von der SPD argumentierte, KI-Modelle müssten als strategische Technologien behandelt werden, die von Staaten kontrolliert werden. Er forderte eine Stärkung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie von Forschungseinrichtungen, um KI-Systeme zu analysieren und mögliche Risiken zu bewerten.
Marc Henrichmann von der CDU warnte vor Europas Abhängigkeit von US-amerikanischen KI-Tools. Er erklärte, die Nutzung abschaltbarer KI-Systeme könnte den Kontinent erpressbar machen und Sicherheitslücken aufdecken.
Konstantin von Notz von den Grünen kritisierte die US-Beschränkungen für KI-Modelle als „äußerst kurzsichtig“. Er sagte negative Folgen für amerikanische Anbieter voraus und betonte, welche Schäden solche Maßnahmen für die globale IT-Sicherheit verursachen könnten.
Die Diskussionen unterstreichen die wachsende Besorgnis über die Steuerung von KI und externe Abhängigkeiten. Deutsche Abgeordnete setzen sich für stärkere nationale Kapazitäten ein, um die mit ausländisch kontrollierten KI-Technologien verbundenen Risiken einzudämmen.






