02 May 2026, 04:09

Deutsche Bahn verdoppelt Reinigungskräfte – doch der Kaffee bleibt ein Problem

Anzeige für einen Zug mit einem Zugbild, Text 'Dresdner Transport & Lagerhaus-Akt-Ges' und Gebäuden im Hintergrund.

Deutsche Bahn verdoppelt Reinigungskräfte – doch der Kaffee bleibt ein Problem

Die Deutsche Bahn hat ihre Reinigungsmaßnahmen in den ICE-Zügen deutlich ausgeweitet: Mittlerweile werden wöchentlich Flächen in der Größe von sechs Fußballfeldern gründlich gereinigt. Die Initiative folgt einer Investition von 20 Millionen Euro, die in diesem Jahr in die Verbesserung von Sauberkeit und Servicequalität an Bord fließen soll.

Allein im ersten Quartal 2024 reinigten die Teams 680.000 Toiletten und füllten rund 170.000 Müllsäcke. Zudem wurde das Reinigungspersonal verdoppelt – 220 Mitarbeiter sind nun auf stark frequentierten Strecken im Einsatz. An großen Bahnhöfen wie München stehen Sonderteams bereit, um bei akutem Reinigungsbedarf einzuspringen.

Zusätzlich wurden mobile Techniker abgestellt, um die Kaffeemaschinen in den Bordbistros zu warten. Im ersten Quartal wurden bereits über 100 Geräte ausgetauscht. Trotz dieser Bemühungen zählt das fehlende Kaffeeangebot nach wie vor zu den häufigsten Beschwerden der Fahrgäste.

Michael Peterson, Leiter des Fernverkehrs, bestätigte, dass die Notfallmaßnahmen Wirkung zeigen. Reisende hätten bereits spürbare Verbesserungen bei Sauberkeit und Service festgestellt. Die erhöhte Reinigungsfrequenz und der Ausbau des Personals sollen dazu beitragen, die Züge in einem besseren Zustand zu halten. Die 20-Millionen-Investition der Deutschen Bahn unterstreicht das Engagement, auf die Anliegen der Fahrgäste einzugehen. Dennoch bleiben einige Serviceprobleme – wie die Verfügbarkeit von Kaffee – weiterhin ungelöst.

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