17 June 2026, 18:44

DAX steigt auf 25.045 Punkte – doch Ölpreise fallen und Euro bleibt stabil

Dax setzt Gewinne fort - ZEW-Index verzeichnet signifikante Gewinne

DAX steigt auf 25.045 Punkte – doch Ölpreise fallen und Euro bleibt stabil

Der DAX stieg am Dienstag um 0,6 Prozent und erreichte bis zur Mittagszeit etwa 25.045 Punkte. An den Finanzmärkten gab es zudem Bewegungen bei den Ölpreisen und den Devisenkursen, während sich die Wirtschaftsaussichten in einer neuen Umfrage deutlich aufhellten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) meldete einen spürbaren Anstieg der mittelfristigen Konjunkturerwartungen unter Finanzanalysten und institutionellen Anlegern. Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, führte die verbesserte Stimmung auf die Möglichkeit einer Einigung zwischen den USA und dem Iran zurück. Allerdings warnte er, dass ein potenzielles Rahmabkommen in der aktuellen Umfrage noch nicht vollständig widergespiegelt sein dürfe.

Bis 12 Uhr deutscher Zeit waren die Ölpreise deutlich gefallen: Die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 2,03 Dollar bzw. 2,4 Prozent auf 81,14 Dollar pro Barrel. Am Devisenmarkt legte der Euro leicht auf 1,1612 Dollar zu, während der Dollar bei 0,8612 Euro notierte. Gitzel betonte zudem, dass trotz der positiven Entwicklung das allgemeine Konjunkturbarometer weiterhin deutlich unter den Werten zu Jahresbeginn liege – von wirtschaftlicher Euphorie bei den Marktteilnehmern sei keine Rede.

Im DAX verzeichneten Gea, Siemens Energy und Rheinmetall die stärksten Gewinne. Zu den größten Verlierern zählten dagegen Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW.

Der DAX schloss im Plus, während die Ölpreise nachgaben und der Euro sich leicht gegenüber dem Dollar behauptete. Die verbesserte Stimmung, angetrieben durch geopolitische Entwicklungen, hat sich jedoch noch nicht vollständig in den breiteren Marktindikatoren niedergeschlagen. Analysten beobachten die Lage weiterhin genau.

Quelle