15 May 2026, 08:12

Chaos bei den City AM Awards: Wie zwei Gäste ihre Taschen verloren und in High Heels zur Arbeit mussten

Gravur einer Stadtstraße mit Fußgängern, Pferdefuhrwerken, Gebäuden und Himmel, beschriftet mit "Royal Exchange und Cornhill" unten.

Chaos bei den City AM Awards: Wie zwei Gäste ihre Taschen verloren und in High Heels zur Arbeit mussten

Ein Abend bei den City AM Awards endete für zwei Gäste unerwartet chaotisch

Was als geselliger Abend bei den City AM Awards beginnen sollte, nahm für Adam Bloodworth und Anna Moloney eine unerfreuliche Wendung: Ihre Taschen verschwanden spurlos aus der Garderobe der Londoner Guildhall. Ohne Schlüssel, Geld oder persönliche Dinge strandeten die beiden – eine Nacht auf dem Boden im Gästezimmer eines Kollegen und ein morgendlicher Arbeitsweg in fünf Zentimeter hohen High Heels inklusive.

Doch die Pannenreihe riss auch anderswo nicht ab: Von einem peinlichen Tippfehler eines Labour-Abgeordneten bis hin zu einer Milliarden-Dollar-Verwechslung in der Finanzwelt sorgten diese Woche gleich mehrere Fauxpas für Schlagzeilen.

Der Ärger begann nach der Verleihung in der Guildhall, als Bloodworth und Moloney länger blieben, um beim Abbau zu helfen. Am nächsten Morgen mussten sie feststellen, dass ihre Taschen aus der Garderobe verschwunden waren – samt Wohnungsschlüsseln, Handys und Geldbeuteln, kurz: allem, was sie für den Heimweg benötigten.

Nach einer Stunde erfolgloser Suche in den Hinterzimmern der Guildhall gaben die beiden auf. Ohne Zugang zu ihren Wohnungen verbrachten sie die Nacht auf dem Fußboden im Gästezimmer des Digitalchefs. Moloney musste am nächsten Tag sogar in ihren Abendschuhen – fünf Zentimeter hohe Stilettos – zur Arbeit pendeln, nachdem sie ihre flachen Schuhe verloren hatte.

Am folgenden Tag wurden die Taschen schließlich gefunden und zurückgegeben. Doch ihre Odyssee war nicht die einzige Panne dieser Woche. Der Scottish Mortgage Investment Trust behauptete zunächst, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert – nur um wenig später einzugestehen, dass es sich um einen Tippfehler handelte: Die Bewertung bezog sich auf das gesamte Unternehmen, nicht nur auf den eigenen Anteil.

Andernorts unterzeichnete ein Labour-Hinterbänkler versehentlich eine Presseerklärung mit „Shadow Business Sexretary“ statt „Shadow Business Secretary“. Der Fehler wurde zwar schnell korrigiert, hatte sich aber bereits im Netz verbreitet. Und während andere mit Pannen kämpften, reiste Andy Burnham am Dienstag problemlos und in erstklassigem Komfort nach London – seine Fahrt verlief offenbar ohne Zwischenfälle.

Die verlorenen Taschen wurden schließlich zurückgegeben, was das improvisierte „Schlafüber“-Abenteuer und das Schuh-Dilemma der beiden beendete. Auch der Finanz-Tippfehler und der falsch geschriebene Labour-Titel wurden berichtigt – nicht jedoch, ohne zuvor für Aufsehen gesorgt zu haben. Für alle Beteiligten dienten die Vorfälle als Erinnerung daran, dass selbst kleine Fehler spürbare Folgen haben können.

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