Brandstiftung in Burg: Verdächtiger mit NS-Devotionalien in Cottbus festgenommen
Jonas HofmannBrandstiftung in Burg: Verdächtiger mit NS-Devotionalien in Cottbus festgenommen
Ein 43-jähriger Deutscher ist in Cottbus unter dem Verdacht der Brandstiftung und des Versicherungsbetrugs festgenommen worden. Der Fall hängt mit einem Brand in einer Bar in Burg im Spreewald zusammen. Die Behörden haben inzwischen eine umfassendere Ermittlung zu dem Vorfall eingeleitet.
Das Feuer brach in der örtlichen Gaststätte aus und löste umgehend eine Reaktion der Ermittler aus. Bis Montag hatten die Beamten den Verdächtigen festgenommen, und ein Richter erließ einen Haftbefehl. Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern.
Bei Durchsuchungen der Wohnung und der Geschäftsräume des Mannes beschlagnahmten die Beamten beunruhigende Gegenstände. Dazu gehörten Abbildungen und Büsten von Adolf Hitler sowie eine Uniform aus der NS-Zeit. Daneben sicherten sie Dokumente, Computerausrüstung, brandgeschädigtes Material, illegale Drogen und ein gestohlenes Motorrad.
Die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde, wobei Versicherungsbetrug als wahrscheinliches Motiv gilt. Die Staatsanwaltschaft Cottbus und das Polizeipräsidium Südbrandenburg leiten nun die laufenden Untersuchungen in dem Fall.
Dem Verdächtigen drohen Anklagen wegen Brandstiftung, Betrugs und möglicherweise weiterer Straftaten. Die Polizei hat noch nicht bestätigt, ob mit weiteren Festnahmen zu rechnen ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die Behörden die beschlagnahmten Beweismittel detailliert auswerten.






