Wolfsburg holt zwei Abwehrtalente für die krisegeplagte Bundesliga-Defensive
Jonas HofmannVfL Wolfsburg verpflichtet zwei neue Verteidiger - Wolfsburg holt zwei Abwehrtalente für die krisegeplagte Bundesliga-Defensive
VfL Wolfsburg verstärkt die Abwehr mit zwei Neuzugängen für die 1. Bundesliga-Saison 2025/26
Der Verein kämpft seit Langem mit defensiven Schwächen und hat in den ersten 16 Bundesliga-Spielen bereits 36 Gegentore kassiert. Besonders alarmierend: In den letzten fünf Partien musste die Mannschaft 17 Treffer hinnehmen – ein deutlicher Beleg für die anhaltenden Probleme in der Abwehrkette.
Als erste Verstärkung verpflichtet Wolfsburg den 22-jährigen ghanaischen Nationalspieler Jonas Adjetey, der für eine Ablösesumme von einer Million Euro fest vom FC Basel wechselt. Der Innenverteidiger, der auch auf beiden Außenbahnen einer Viererkette spielen kann, erhält einen Vertrag bis 2030 – ein klares Signal für die langfristige Planung mit dem Youngster.
Als zweite Neuverpflichtung stößt der 20-jährige französische Linksverteidiger Jeanuel Belocian bis Saisonende auf Leihbasis von Bayer Leverkusen zum Team. Er soll dringend benötigte Verstärkung bringen, insbesondere auf einer Position, die in den letzten Wochen wiederholt zur Schwachstelle wurde.
Wolfsburgs Defensive gehört in dieser Spielzeit zu den größten Sorgenkindern der 1. Bundesliga. Mit durchschnittlich 2,25 Gegentoren pro Spiel teilt sich der Verein die schlechteste Abwehrbilanz der Bundesliga. Besonders auffällig: 13 der Treffer fielen in der zweiten Halbzeit, weitere 13 resultierten aus Standardsituationen. Seit dem Trainerwechsel hat sich die Lage weiter verschärft – in sechs Spielen gelang kein einziger "Clean Sheet". Der tiefste Punkt war die deutliche 0:8-Niederlage gegen den FC Bayern München.
Mit Adjetey und Belocian hofft Wolfsburg nun, die chronisch löchrige Abwehr zu stabilisieren. Während Adjetey durch seine Flexibilität überzeugt, soll Belocian als Leihspieler kurzfristig Entlastung bringen. Ob die beiden Neuzugänge die Wende einleiten können, wird sich in den kommenden Wochen zeigen – für einen Verein, der dringend defensive Sicherheit braucht.






