WM-Jubel in Dortmund endet mit Verkehrschaos und extremen Raserdelikten
Clara HartmannWM-Jubel in Dortmund endet mit Verkehrschaos und extremen Raserdelikten
Verkehrschaos und Raserdelikte nehmen bei WM-Feiern in Dortmund stark zu
Während der Feiern zum WM-Sieg Deutschlands kam es in Dortmund zu massivem Verkehrschaos und einer Welle von Geschwindigkeitsverstößen. Polizei und kommunale Behörden registrierten Hunderte von Ordnungswidrigkeiten, als Fans auf die Straßen strömten. Der plötzliche Anstieg des Verkehrs führte zu schweren Staus in der Nähe der Wallanlage und anderen neuralgischen Punkten der Stadt.
Die Dortmunder Polizei konzentrierte sich während des Spiels besonders auf extreme Raserei. Zwei mobile Blitzer erfassten 159 Verstöße, darunter einen Fahrer, der in einer 50er-Zone mit 117 km/h unterwegs war. Acht stationäre Messstellen dokumentierten zusätzlich rund 500 weitere Geschwindigkeitsüberschreitungen.
An der Ruhrallee in Höhe der Deutschen-Bahn-Brücke überschritten 341 von 2.091 Fahrzeugen das Tempolimit von 60 km/h. Besonders eklatant: Ein 22-jähriger Dortmunder wurde in einer 30er-Zone mit 67 km/h geblitzt. Insgesamt neun schwere Tempodelikte wurden ahndet – zwei der Fahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) schritt ein: Er leitete 18 Verwaltungsverfahren wegen Verstößen gegen das Landesimmissionsschutzgesetz und die Straßenverkehrsordnung ein. Zudem wurden 15 Lärmbelästigungen geahndet, da die Feiern die üblichen Regelungen außer Kraft setzten.
Die Behörden warnen Autofahrer eindringlich, sich auch bei öffentlichen Veranstaltungen an die Verkehrsregeln zu halten. Die Kontrollen führten zu Bußgeldern, Strafen und möglichen Fahrverboten für Mehrfachtäter. Die Maßnahmen sollen weitere Behinderungen verhindern und die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten.






