Winterspiele 2026 in Verona: Warum die Quoten hinter Paris zurückblieben
Clara Hartmann"Tatort" besiegt Olympia und Dschungelcamp - Winterspiele 2026 in Verona: Warum die Quoten hinter Paris zurückblieben
Die Winterspiele von Mailand-Cortina gingen mit einer Abschlussfeier zu Ende, die in Deutschland 4,28 Millionen Zuschauer verfolgten. Zwar waren die Zahlen solide, doch blieben sie hinter den Einschaltquoten der Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris zurück. Gleichzeitig konkurrierten andere Fernsehformate um Aufmerksamkeit – mit gemischten Ergebnissen auf den verschiedenen Sendern.
Die in Verona ausgetragenen Olympischen Winterspiele 2026 konnten nicht an die Zuschauerzahlen der Olympischen Sommerspiele in Paris anknüpfen. Die Eröffnungsfeier in Verona verzeichnete im Schnitt 5,23 Millionen Zuschauer – deutlich weniger als die 10 Millionen, die sich die Übertragung aus Paris ansahen. Auch die Abschlussfeier folgte diesem Trend: 4,28 Millionen verfolgten das Ereignis, während die Olympischen Sommerspiele über 7 Millionen Zuschauer erreichten. Konkurrenz durch Prime-Time-Formate wie Dschungelcamp dürfte die Quoten zusätzlich belastet haben.
Anderswo im deutschen Fernsehen dominierte am Sonntag, dem 22. Februar 2026, der ARD-Krimi Tatort: Schmerz die Einschaltquoten. Die Folge zog 7,29 Millionen Zuschauer an und erreichte einen Marktanteil von 27,9 Prozent – damit war sie die meistgesehene Sendung der Woche.
Auch Reality-TV setzte Akzente, wenn auch mit geringeren Reichweiten. Die Nachshow von RTLs Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! mit Gil Ofarim verfolgten 2,33 Millionen Zuschauer, davon 780.000 in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Deutlich schwächer schnitt Heidi Klums Modereihe On & Off the Catwalk auf ProSieben ab: Nur 590.000 Zuschauer schalteten ein, darunter 240.000 aus der gleichen Altersgruppe.
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Verona verblassten im Vergleich zu den Olympischen Sommerspielen in Paris – trotz Ausstrahlung zur Hauptsendezeit. Der ARD-Tatort blieb unangefochten an der Spitze der Quoten, während Reality- und Modeshows deutlich weniger Zuschauer mobilisierten. Die Zahlen spiegeln die unterschiedliche Anziehungskraft von Livesport, fiktionalen Formaten und Unterhaltungsprogrammen in Deutschland wider.






