05 May 2026, 04:17

Wie Brandenburgs Altstädte nach 35 Jahren wieder erstrahlen

Altes Gebäude mit zahlreichen Fenstern und dekorativen Skulpturen an seiner Fassade, das sich entlang einer belebten Stadtstraße befindet.

Wie Brandenburgs Altstädte nach 35 Jahren wieder erstrahlen

Brandenburgs verfallene Altstädte: Eine Erfolgsgeschichte der letzten 35 Jahre

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Was einst von verramschten Fenstern und bröckelnden Fassaden geprägt war, erstrahlt heute in vielen historischen Stadtkernen Brandenburgs in neuem Glanz. Möglich wurde diese Wandlung durch Milliardeninvestitionen und das Engagement lokaler Gemeinschaften, die ihr kulturelles Erbe bewahren wollten.

Seit 1991 flossen Fördergelder für die städtische Entwicklung in das Land, um die vernachlässigten Städte wiederzubeleben. Seither haben 401 Kommunen die Mittel genutzt, um historische Gebäude zu sanieren, Wohnviertel aufzuwerten und öffentliche Räume zu schaffen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund vier Milliarden Euro – je zur Hälfte finanziert von Bund und Land.

Doch die Förderung bewirkte weit mehr als nur die Instandsetzung alter Bausubstanz. Sie setzte auch private Investitionen in Gang: Jeder öffentliche Euro zog im Schnitt etwa sieben Euro an zusätzlichen Mitteln nach sich. Kommunen und Anwohner steuerten eigene Ressourcen bei und trieben die Projekte weiter voran.

Kulturministerin Manja Schüler bezeichnete die geleistete Arbeit als eine „Liebeserklärung“ unzähliger Menschen, die sich für ihre Städte einsetzen. Infrastrukturminister Robert Crumbach hob die Kreativität und den Ehrgeiz hinter den Sanierungen hervor. Viele Bürger packten selbst mit an – entschlossen, ihr historisches Umfeld nicht verschwinden zu lassen.

Die Ergebnisse sind im ganzen Land sichtbar: Straßen, die einst von Ruinen gesäumt waren, präsentieren heute restaurierte Fassaden, während neue Plätze und Parks altem Stadtgefüge neues Leben einhauchen.

Das Vier-Milliarden-Programm hat Brandenburgs Städte nachhaltig verändert – durch die Kombination öffentlicher Mittel mit privatem Engagement. Hundert Kommunen profitieren nun von erhaltenem Kulturgut und aufgewerteten öffentlichen Räumen. Die Arbeit geht weiter, getragen von kontinuierlichen Investitionen und dem Einsatz der Bevölkerung.

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