23 April 2026, 22:11

Wie Archive in Baden-Württemberg zu digitalen Wissenszentren werden

Ein Blatt Papier mit dem Text "Historisches Archivdokument" darauf.

Wie Archive in Baden-Württemberg zu digitalen Wissenszentren werden

Landeskonferenz in Emmendingen: Archive als moderne Wissenszentren der Zukunft

Am 23. April 2026 trafen sich in Emmendingen Archivfachleute aus ganz Baden-Württemberg zu einer landesweiten Fachtagung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Archive von klassischen Dokumentenspeichern zu innovativen Wissensplattformen wandeln – getrieben durch digitale Technologien und eine stärkere Öffnung gegenüber der Öffentlichkeit.

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Die Konferenz beleuchtete aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen, digitale Werkzeuge sowie den Schutz von Kulturgut in der Archivarbeit. Diskutiert wurde, wie Archive heute als offene, digitale Dienstleister für die Gesellschaft fungieren. Besonders hervorgehoben wurden zwei Leuchtturmprojekte: ein virtuelles Stadtmuseum in Winnenden und ein KI-gestützter Chatbot, der in Ulm entwickelt wurde.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Deutschen Tagebucharchivs in Emmendingen. Bei einer Führung wurde dessen Bedeutung für die Bewahrung persönlicher Lebensgeschichten und die Anpassung an zeitgemäße Anforderungen deutlich. Experten betonten, dass Archive heute den Spagat zwischen Barrierefreiheit und dem verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Beständen meistern müssen.

Die Veranstaltung zeigte, wie sich Archive durch technologischen Fortschritt und veränderte gesellschaftliche Erwartungen neu erfinden. Projekte wie virtuelle Museen oder KI-Assistenten unterstreichen ihre wachsende Rolle in Bildung und Forschung. Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass diese Entwicklungen die Archivlandschaft in der Region nachhaltig prägen werden.

Quelle