Werder Bremens Krise hält an: Elf Spiele ohne Sieg unter neuem Trainer Thioune
Theo MayerZehn Freiburger Spieler verderben Thiounes Debüt für Werder Bremen - Werder Bremens Krise hält an: Elf Spiele ohne Sieg unter neuem Trainer Thioune
Werder Bremens Krise hält unter dem neuen Cheftrainer Daniel Thioune an: Die Mannschaft verlor mit 0:1 gegen den SC Freiburg und bleibt damit seit elf Spielen ohne Sieg. In der Tabelle steckt der Verein weiterhin auf dem Relegationsplatz fest. Freiburg hingegen sicherte sich mit dem Treffer von Niklas Beste den sechsten Heimsieg der Saison.
Thioune, der erst wenige Tage zuvor nach der Entlassung von Horst Steffen das Amt übernommen hatte, nahm für sein Bundesliga-Debüt nur eine Änderung in der Startelf vor: Keke Topp ersetzte Samuel Mbangula.
Die Gäste aus Freiburg gingen früh in Führung, als Niklas Beste in der 13. Minute traf. Werder Bremens beste Chance hatte Justin Njinmah, dessen Fallrückzieher von Freiburgs Torhüter Noah Atubolu gehalten wurde. Zudem wurde den Bremer Spielern ein Tor aberkannt, nachdem Yuito Suzukis Treffer wegen eines Fouls im Spielaufbau nicht zählte.
Die Partie entwickelte sich für Bremen in der 52. Minute weiter zum Albtraum, als Johan Manzambi nach einer VAR-Überprüfung des Feldes verwiesen wurde. Freiburg, das im Vergleich zum letzten Spiel vier Änderungen vorgenommen hatte – darunter die Rückkehr von Kapitän Christian Günter –, verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schluss. Allerdings sah Trainer Julian Schuster die vierte Gelbe Karte der Saison und wird im nächsten Spiel fehlen.
Mit der Niederlage bleibt Werder Bremen nach dem 21. Spieltag auf dem 16. Tabellenplatz und damit im Relegationsrang. Freiburg festigte als Siebter der Tabelle mit dem sechsten Heimsieg der Saison seine Position. Thiounes Einstand endete enttäuschend – die Serie ohne Sieg verlängerte sich auf elf Spiele.






