Werder Bremen korrigiert Leihspieler-Panne – und holt doch noch Milosevic
Luisa HartmannKreditregel: Fritz von Bremen gibt Missverständnis zu - Werder Bremen korrigiert Leihspieler-Panne – und holt doch noch Milosevic
Werder Bremen hat einen Fehler in seiner Leihspieler-Politik eingeräumt, nachdem der Verein zunächst davon ausging, die maximale Anzahl an Verpflichtungen erreicht zu haben. Der Klub gab kürzlich die Verpflichtung des serbischen Stürmers Jovan Milosevic bekannt, der für die gesamte Saison von VfB Stuttgart ausgeliehen wird. Dieser Transfer erfolgte nach einer Korrektur des eigenen Verständnisses der Leihregeln.
Die Verwirrung begann, als Werder Bremen erklärte, keine weiteren Leihspieler mehr verpflichten zu können – nach den Neuverpflichtungen von Karl Hein, Yukinari Sugawara, Cameron Puertas, Maximilian Wörber, Isaac Schmidt und Victor Boniface. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) erlaubt zwar maximal sechs nationale Leihgeschäfte gleichzeitig, doch ein internes Kommunikationsversagen führte zu dem Missverständnis.
Sportdirektor Clemens Fritz räumte den Fehler später ein, nachdem er einen Hinweis vom Transfermarkt-Portal erhalten hatte. Die Plattform klärte auf, dass unter den geltenden Regeln noch weitere Leihoptionen möglich seien. Daraufhin revidierte der Verein seine Position und vollzog den Leihdeal für Milosevic vergangenen Sonntag.
Durch die Korrektur kann Werder Bremen nun ohne weitere Einschränkungen bei Leihverpflichtungen die Kaderplanung fortsetzen. Die Eingeständnisse des Klubs unterstreichen, wie entscheidend klare Kommunikation und eine präzise Auslegung der Regeln im Transfergeschäft sind.






