21 April 2026, 06:08

Warum der Karsamstag kein Feiertag ist – trotz religiöser Bedeutung

Eine Gruppe von Menschen steht um einen Tisch in einer Kirche und hält Bücher in den Händen, mit einem Tuch und einem Blumenstrauß auf dem Tisch und Foto Rahmen, Lampen, ein Fenster und ein hölzernes Objekt im Hintergrund.

Warum der Karsamstag kein Feiertag ist – trotz religiöser Bedeutung

Karsamstag, auch Ostersamstag genannt, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein ganz normaler Arbeitstag. Obwohl der Tag religiös als letzter Tag der Fastenzeit von Bedeutung ist, haben die meisten Arbeitnehmer keinen freien Tag. Das Datum verschiebt sich jedes Jahr – je nachdem, wann Ostern fällt.

Der Feiertag liegt zwischen Karfreitag und Ostersonntag und markiert in der christlichen Tradition eine Phase der stillen Besinnung. Trotz seiner Bedeutung gilt er in Deutschland, Österreich und der Schweiz jedoch nicht als gesetzlicher Feiertag. Arbeitnehmer müssen ihren normalen Dienst antreten, es sei denn, der Tag fällt ohnehin in ihre reguläre Freizeit.

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In einigen deutschen Bundesländern sorgen lokale Bräuche zwar für eine ruhigere Atmosphäre am Karsamstag, doch das bedeutet weder zusätzlichen Urlaub noch Sonderzahlungen für Beschäftigte. Schulen und Kitas können wegen der Osterferien geschlossen sein, Behörden und Unternehmen arbeiten jedoch wie gewohnt weiter.

Das Datum ändert sich jährlich, da sich das Osterdatum nach dem Mondkalender richtet. 2026 fällt der Karsamstag auf den 4. April, der Ostersonntag auf den 5. April. Obwohl der Tag theologisch als Karsamstag bezeichnet wird, ist im Volksmund auch die Bezeichnung Ostersamstag verbreitet.

Für die meisten Arbeitnehmer verläuft der Karsamstag wie jeder andere Wochentag. Einen gesetzlichen Anspruch auf freibekommen oder Zusatzvergütung gibt es nicht – selbst wenn der Tag religiös geprägt ist. Ausnahmen sind allenfalls betriebliche Regelungen oder individuell vereinbarte Urlaubstage.

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