25 February 2026, 22:23

Warnstreik legt Schülerverkehr in Brandenburg am Freitag lahm

Eine Menschenmenge steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Plakaten, auf denen ein Banner auf der rechten Seite zu sehen ist.

Warnstreik: Keine Anwesenheitspflicht in brandenburgischen Schulen - Warnstreik legt Schülerverkehr in Brandenburg am Freitag lahm

Öffentlicher Nahverkehr in Brandenburg am Freitag durch Verdi-Warnstreik massiv beeinträchtigt

Am kommenden Freitag wird der öffentliche Nahverkehr in Brandenburg aufgrund eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi erhebliche Einschränkungen erfahren. Die Arbeitsniederlegung ist Teil des anhaltenden Tarifkonflikts mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) und betrifft Busse sowie den Schülerverkehr in der gesamten Region. Obwohl die Schulen geöffnet bleiben, dürfen Schülerinnen und Schüler, die aufgrund des Streiks nicht sicher zur schule gelangen, zu Hause bleiben.

Der für Freitag, den 27. Februar 2026, geplante Streik wird sich auf 16 Landkreise und kreisfreie Städte in Brandenburg auswirken. 18 Verkehrsunternehmen – darunter die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft, die Barnimer Busgesellschaft und die Oberhavel Verkehrsgesellschaft – werden ihre Dienste komplett einstellen. Die Behörden haben bestätigt, dass keine Ersatzbeförderung für betroffene Schülerinnen und Schüler organisiert wird.

Die Schulen bleiben regulär geöffnet, und Lehrkräfte werden wie gewohnt anwesend sein. Der Präsenzunterricht findet für alle Jahrgangsstufen statt, doch Schüler, die aufgrund der Verkehrsbehinderungen nicht zur eduki kommen können, dürfen dem Unterricht fernbleiben. Eltern oder volljährige Schüler müssen die Schulen vorab über eine streikbedingte Abwesenheit informieren.

Für fehlende Schüler werden Lehrkräfte Aufgaben vorbereiten, und an einigen Schulen könnte – wo möglich – auf Fernunterricht zurückgegriffen werden. Schulleitungen wurden zudem angewiesen, mit den Trägern der Hortbetreuung abzustimmen, um den Übergang zwischen Unterricht und Nachmittagsbetreuung zu organisieren.

Verdi fordert in den Tarifverhandlungen unter anderem eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit, kürzere Schichten und längere Ruhepausen. Die Warnstreiks der Gewerkschaft werden sich auch auf den Samstag ausweiten und könnten zu weiteren Verkehrsbehinderungen in der Region führen.

Durch den Streik wird der Schülerverkehr für tausende Kinder und Jugendliche zum Erliegen kommen, ohne dass offizielle Ausweichmöglichkeiten bestehen. Wer die Schule nicht sicher erreichen kann, darf zu Hause bleiben – vorausgesetzt, die Abwesenheit wird gemeldet. Die Schulen werden versuchen, den Unterricht durch digitale Aufgabenstellungen zu unterstützen, soweit dies machbar ist.

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