VW schließt betriebliche Kita Freche Daxe nach 16 Jahren Betrieb
Volkswagen Financial Services (VW FS) schließt nach 16 Jahren Betrieb die betriebliche Kindertagesstätte Freche Daxe. Das Unternehmen hatte die Einrichtung bisher vollständig finanziert und der Stadt Braunschweig seit 2008 schätzungsweise 14,7 Millionen Euro erspart. Die Entscheidung folgt einem Rückgang der Nachfrage nach betrieblichen Betreuungsplätzen durch die Mitarbeiter.
Im Zuge der Umstellung werden sieben der zehn Kita-Gruppen in städtische Trägerschaft überführt. Ab August werden diese Gruppen öffentlich finanziert, was die Stadt jährlich rund 1,15 Millionen Euro kosten wird. VW FS sichert sich dennoch 55 Plätze für Kinder seiner Beschäftigten, indem es Braunschweig etwa 475.000 Euro pro Jahr zahlt.
Die verbleibenden Kinder, insbesondere aus den Wenden-Siedlungen, könnten in der bestehenden betrieblichen Kita am Käferweg unterkommen. Die Veränderung könnte der Stadt zudem helfen, teure Neubaupläne für eine neue Einrichtung im Gebiet Wenden-West zu vermeiden.
VW FS hatte den lokalen Behörden bereits signalisiert, dass immer weniger Mitarbeiter das betriebliche Betreuungsangebot nutzten. Dieser Nachfragerückgang veranlasste das Unternehmen, sein Kita-Modell zu überdenken.
Die Schließung der Frechen Daxe markiert das Ende der direkten Finanzierung der Kita durch VW FS, die seit 2008 bestand. Ab August übernimmt die Stadt die meisten Gruppen, während sich das Unternehmen reservierte Plätze für seine Belegschaft sichert. Die Umstellung wird voraussichtlich finanzielle Anpassungen für beide Seiten mit sich bringen.






