29 April 2026, 18:10

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtviertel: Braunschweigs kühne Pläne für Rennelberg

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung eines gebäudeähnlichen Gebäudes mit einem prominenten Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von einem beschreibenden Text.

Vom Gefängnis zum lebendigen Stadtviertel: Braunschweigs kühne Pläne für Rennelberg

Ein ehemaliges Gefängnis in Braunschweig soll zum Mittelpunkt der städtischen Neugestaltung werden. Dieser Sommer bringt zunächst im Juni das Theaterformen-Festival auf das Gelände. Unterdessen haben Studierende der Technischen Universität Braunschweig frische Ideen für die Umwandlung des Areals in ein neues Stadtviertel präsentiert.

Die Pläne der Stadt für das Gefängnis Rennelberg und seine Umgebung reichen bis ins späte Jahr 2018 zurück. Damals beschloss der Verwaltungsausschuss im Dezember, einen Bebauungsplan für das Gelände zu erarbeiten. Seither hängt der Fortschritt vom laufenden Verkauf des Gefängnisareals ab.

Kürzlich stellten Studierende ihre Visionen für die Zukunft des Geländes vor. Den ersten Platz belegte das Konzept Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg von Franziska Heininger und Johannes Quirin. Adriana Gens und Mareike Meier erreichten mit Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen den zweiten Platz, während Sarah Suttner López und Robert Sievert für Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern den dritten Preis erhielten. Die Entwürfe sind noch bis zum 20. Mai im historischen Rathaus ausgestellt.

Trotz der Begeisterung für die studentischen Arbeiten wird es vorerst noch keine Baumaßnahmen geben. Zunächst muss die Stadt ein Entwicklungskonzept für das Gefängnisgelände selbst finalisieren. Erst danach können die Gespräche auf das weitere Umfeld ausgeweitet werden.

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Das Festival im Juni bietet einen vorübergehenden Einblick in das Potenzial des Geländes. Sobald Verkauf und Planungsphase abgeschlossen sind, kann die Stadt konkrete Schritte einleiten. Bis dahin bleiben die studentischen Entwürfe eine Vorschau darauf, wie das künftige Viertel aussehen könnte.

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