20 April 2026, 10:09

Ulm rüstet sich mit neuer Krisenvorsorge gegen Extremwetter und Cyberangriffe

Kreisförmiges Diagramm des Katastrophenzyklus mit vier beschrifteten Phasen – Abmilderung, Vorbereitung, Erholung und Reaktion – zeigt verbundene Teilbereiche und Ressourcenfluss.

Ulm rüstet sich mit neuer Krisenvorsorge gegen Extremwetter und Cyberangriffe

Ulm baut seine Krisenvorsorge mit einer neuen langfristigen Strategie aus. Die Stadt will ihre Reaktion auf Notfälle wie Pandemien, Stromausfälle, Extremwetter und Cyberangriffe stärken. Wie die Verantwortlichen bekannt gaben, sind gezielte Investitionen und strukturelle Verbesserungen geplant, um die öffentliche Sicherheit zu erhöhen.

Der aktualisierte Krisenmanagementplan der Stadt konzentriert sich auf Prävention, Risikominderung und die Aufrechterhaltung der lokalen Handlungsfähigkeit. Durch die Abstimmung mit regionalen und nationalen Behörden soll im Ernstfall eine einheitliche Reaktion gewährleistet werden.

Eine der ersten Maßnahmen ist die Beschaffung eines modularen Energie-Abrollcontainers für 650.000 Euro. Diese Einheit wird kritische Infrastrukturen oder Einsatzorte mit Notstrom versorgen und soll früher als geplant einsatzbereit sein. Ab 2027 werden 500.000 Euro in Prioritätsprojekte der kommunalen Notfallplanung und Gefahrenabwehr fließen. Von 2028 an steht jährlich eine weitere halbe Million Euro zur Verfügung, sodass die Gesamtförderung dann eine Million Euro beträgt.

Um die digitale Widerstandsfähigkeit zu verbessern, modernisiert Ulm seine IT-Systeme und sichert Datennetzwerke ab. Zudem wurden alternative Kommunikationsmittel eingeführt und Großschadenslagen geübt. Bis 2026 entsteht eine neue Stelle im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz, um die erweiterten Aufgaben zu bewältigen.

Oberbürgermeister Martin Ansbacher dankte den Einsatzkräften für ihr kontinuierliches Engagement zum Schutz der Bevölkerung. Er betonte, dass diese Schritte die Stadt auf künftige Herausforderungen vorbereiten werden.

Die Strategie kombiniert finanzielle Investitionen, Infrastrukturausbau und Personalaufstockung. Bis 2028 wird Ulm seine jährlichen Mittel für Krisenresilienz auf eine Million Euro verdoppelt haben. Ziel ist es, die öffentliche Sicherheit nachhaltig zu stärken und die Einsatzbereitschaft in Notfällen zu sichern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle