Uli Hoeneß greift SPD in der Regierungskrise scharf an – und warnt vor AfD-Gewinnen
Clara HartmannUli Hoeneß greift SPD in der Regierungskrise scharf an – und warnt vor AfD-Gewinnen
Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die SPD in der aktuellen politischen Krise Deutschlands scharf angegriffen. Die Partei trage die Hauptverantwortung für die gegenwärtigen Schwierigkeiten der Bundesregierung, so Hoeneß. Seine Kritik richtet sich dabei sowohl gegen die Parteiführung als auch gegen die inneren Zerwürfnisse der Sozialdemokraten.
Besonders SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas warf Hoeneß vor, keine konstruktiven Lösungsansätze vorzulegen. Zudem machte er den linken Flügel der Partei für die Blockadehaltung innerhalb der Koalition verantwortlich.
Bundesvizekanzler Lars Klingbeil geriet ebenfalls in die Kritik. Aus Sicht von Hoeneß liegt dessen größte Herausforderung weniger in den Verhandlungen mit der CDU als vielmehr in den internen Konflikten seiner eigenen Partei. Der ehemalige Fußballmanager ging noch einen Schritt weiter und behauptete, die SPD-Partner von Bundeskanzler Friedrich Merz hätten das Ausmaß der Krise nicht erkannt.
Mit einer drastischen Warnung verwies Hoeneß darauf, dass ein Scheitern der Regierung der rechtsextremen AfD in die Hände spielen könnte.
Die Äußerungen spiegeln die tiefen Spannungen zwischen der SPD und ihren Koalitionspartnern wider. Gleichzeitig unterstreichen Hoeneß’ Aussagen die Befürchtung, dass interne Machtkämpfe die politische Landschaft Deutschlands nachhaltig verändern könnten. Sollte die Regierung tatsächlich scheitern, deutet seine Warnung auf mögliche Gewinne für die Opposition hin.






