Thyssenkrupp erwägt Minderheitsverkauf der profitablen Rothe-Erde-Sparte
Theo MayerThyssenkrupp erwägt Minderheitsverkauf der profitablen Rothe-Erde-Sparte
Thyssenkrupp prüft Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an Rothe Erde
Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp erwägt den Verkauf eines Minderheitsanteils an seiner Wälzlager-Sparte Rothe Erde. Das Unternehmen bezeichnet die Einheit zwar als profitabel und wertvoll, zeigt sich aber offen für mögliche Angebote.
Laut Angaben lotet Thyssenkrupp das Interesse von Käufern an etwa 30 Prozent von Rothe Erde aus. Erste Gespräche deuten darauf hin, dass die Sparte mit rund 1,5 Milliarden Euro (umgerechnet etwa 1,8 Milliarden Dollar) bewertet werden könnte. Bisher wurde kein konkreter Bieter genannt, da das Unternehmen weiterhin die Marktlage prüft.
Ein teilweiser Verkauf würde es Thyssenkrupp ermöglichen, frisches Kapital einzunehmen, ohne die Kontrolle über das gut laufende Geschäft aufzugeben. Rothe Erde ist spezialisiert auf Großlager, die unter anderem in der Windenergie und im Schwermaschinenbau eingesetzt werden. Der Schritt steht im Einklang mit der übergeordneten Strategie des Konzerns, sein Portfolio zu überprüfen, um die finanzielle Flexibilität zu stärken.
Das potenzielle Geschäft könnte erhebliche Mittel einbringen, ohne dass Thyssenkrupp die volle Eigentümerschaft an einer Schlüsselsparte verliert. Ein fester Zeitrahmen für den Prozess wurde nicht gesetzt, sodass Raum für weitere Verhandlungen bleibt. Das Ergebnis hängt vom Interesse der Investoren und den Marktbedingungen ab.






