14 March 2026, 22:10

Thüringen kürzt Nahverkehrsförderung 2025 um 30 Millionen Euro drastisch

Ein Plakat, das die elektrifizierte Stadt Bergbahn, Deutschland, bewirbt und Bilder von Gebäuden, Bäumen, Höhen und beschreibendem Text zeigt.

Weniger Geld für thüringisches Öffentliches Verkehrswesen im Jahr 2025 - Thüringen kürzt Nahverkehrsförderung 2025 um 30 Millionen Euro drastisch

Thüringens Förderung für den Nahverkehr bricht 2025 drastisch ein Der Freistaat stellte nur noch 56,4 Millionen Euro bereit – ein Rückgang gegenüber den 86,7 Millionen Euro des Vorjahres. Nun gibt es Pläne, die Mittel bis 2026 wieder auf das ursprüngliche Niveau anzuheben.

Im Haushalt 2025 wurde der Etat für den öffentlichen Verkehr massiv gekürzt. Statt der üblichen 86,7 Millionen Euro flossen lediglich 56,4 Millionen Euro in den Sektor. Ein Grund für die Kürzungen waren die durch das Deutschlandticket ausgelösten Veränderungen, die sich auf die Schülerbeförderungskosten und die damit verbundenen Ausgleichszahlungen auswirkten.

Von den verringerten Mitteln erhielten die Landkreise und kreisfreien Städte 39 Millionen Euro zur Aufrechterhaltung des Nahverkehrsangebots. Weitere 16,2 Millionen Euro gingen direkt an die Verkehrsunternehmen. Die Regionalen Verkehrsverbünde erhielten aus den verbleibenden Geldern 1,2 Millionen Euro.

Für 2026 rechnet das Land mit einer Erholung der Fördersumme. Die Prognosen sehen eine Rückkehr auf rund 83 Millionen Euro vor – und damit fast wieder das Niveau vor der Kürzung 2025.

Die Einschnitte im Jahr 2025 hatten die kommunalen Verkehrshaushalte deutlich belastet. Mit der für 2026 geplanten Aufstockung will Thüringen die finanzielle Stabilität des öffentlichen Verkehrs wiederherstellen. Die Anpassung folgt auf ein Jahr mit reduzierten Zuweisungen, die auf politische Änderungen und verschobene Ausgleichsleistungen zurückgingen.

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