Beifall für US-Eingriff bei Iran-Protest in Frankfurt - Tausende fordern in Frankfurt Freiheit und Demokratie für den Iran
Mehr als 1.000 Menschen versammelten sich am Samstag in Frankfurt, um gegen die iranische Regierung zu protestieren. Die Kundgebung unter dem Motto "Freiheit und Demokratie im Iran" folgte auf jüngste militärische Angriffe Israels und der USA auf iranische Ziele. Die Demonstranten zogen vom Goetheplatz zum Römerberg, trugen Fahnen und Plakate und zeigten ihre Unterstützung für Oppositionspolitiker.
Die Protestaktion begann mit Reden am Goetheplatz, bei denen die Organisatoren demokratischen Wandel im Iran forderten. Ein Redner dankte den USA für ihr militärisches Eingreifen, während andere ihre Unterstützung für die israelischen und amerikanischen Luftangriffe auf iranische Ziele bekundeten. Viele Teilnehmer zeigten Bilder von Reza Pahlavi, dem im Exil lebenden Sohn des letzten Schahs von Iran.
Pahlavi präsentiert sich als mögliche Führungsfigur für Irans Übergang zur Demokratie. Er hat einen 100-Tage-Stabilisierungsplan skizziert, gefolgt von einer verfassunggebenden Versammlung, einem nationalen Referendum und der Übergabe der Macht an gewählte Vertreter. Obwohl er persönliche politische Ambitionen zurückweist, setzt er sich für schärfere Sanktionen ein, um das aktuelle Regime im Iran zu schwächen.
Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer auf bis zu 1.300 Personen. Die Demonstration verlief friedlich, während die Protestierenden Fahnen schwenkten und Parolen für die Freiheit im Iran skandierten.
Die Frankfurter Kundgebung unterstrich den wachsenden Widerstand gegen die iranische Regierung unter Exilanten und Unterstützern im Ausland. Pahlavis prominente Rolle bei der Veranstaltung spiegelt seine Bedeutung als Symbol für diejenigen wider, die sich für demokratische Reformen im Iran einsetzen. Die Behörden meldeten keine größeren Zwischenfälle während des Marsches.






